Mittwoch, 22. Februar 2012

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Hösbachs Bürgermeister Hain nimmt den Hut

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Hösbach, Robert Hain
Hösbach, Hain
Hösbach, Hain
Hösbach, Hain
Hösbach, Hain
Hösbach, Hain


Aschaffenburgs Polizeipressesprecher Michael Baumann wird sein Nachfolger.

 

HÖSBACH. Am 24. Januar 1988 - vor knapp einem Vierteljahrhundert - wurde er feierlich inthronisiert. Hösbachs Bürgermeister Robert Hain ist aus seinem Amt kaum noch wegzudenken, aber damit ist jetzt endgültig Schluss. Heute übergibt der 61-Jährige das Zepter an seinen Nachfolger, den ehemaligen Aschaffenburger Polizeipressesprecher Michael Baumann. Bevor Hain aber sein Büro räumt, hat PrimaSonntag noch einmal mit dem charmanten Politiker über seine 24-jährige Amtszeit gesprochen.

Was waren für Sie persönlich die Highlights Ihrer Amtszeit?
„Wir haben viel für die Kleinkindbetreuung getan und jetzt zwei Gemeindekindergärten mit 125 Kindergartenplätzen. Auch haben wir eine Mittagsbetreuung an Grundschulen und eine Ganztagsbetreuung an der jetzigen Mittelschule geschaffen. Ein Meilenstein war die Errichtung der Franz-Göhler-Stiftung für betreutes Wohnen und zuletzt das Altenpflegeheim Cursana in Winzenhohl. Uns ist es auch gelungen, einen optimalen Lärmschutz an der A3 durchzusetzen. Das letzte Highlight war natürlich das 12 Millionen-Projekt Kultur- und Sportpark Hösbach.“

Gab es für Sie auch schlechte Zeiten?
„Ja, bei der Diskussion um Restmüllstandorte in Aschaffenburg. Damals hat es Hösbach voll erwischt, wir hatten gleich sechs Standortvorschläge und überall war natürlich die Bevölkerung leidenschaftlich dagegen. Ich war damals schon Mitglied des Kreistages Aschaffenburg und saß deshalb zwischen den Stühlen. Auf der einen Seite konnte ich nicht zulassen, dass hier im Ort eine Restmülldeponie errichtet werden sollte, auf der anderen Seite sah ich auch eine gewisse Notwendigkeit aus der damaligen Sicht. Gott sei Dank kam dann die Lösung mit der Müllverbrennungsanlage in Schweinfurt und damit ist mir ein zentnerschwerer Stein vom Herzen gefallen. Damals hatte ich viele schlaflose Nächte.“

Worauf freuen sie sich jetzt und welche neuen Herausforderungen warten auf Sie?
„Ich freue mich am meisten, dass mein Leben nicht mehr „fremdbestimmt“ wird, dass ich nicht mehr ständig auf die Uhr und den Kalender schauen muss, sondern meine Zeit selbst einteilen kann. Ich habe viel Interesse an der Natur, ich gehe auf die Jagd, habe einen Fischteich, bin sehr gerne auf meinen Streuobstwiesen, die ich selber pflege. Seit 39 Jahren bin ich in der Musikkapelle unsere Hösbacher Musikkapelle aktiv, bin Vorsitzender. Ich freue mich auch auf Wanderungen und dass ich auch Zeit für meine Familie habe, mit der ich gemeinsam diese Hobbies pflegen will.“

Was wünschen Sie dem Markt Hösbach und vor allem Michael Baumann für die Zukunft?
„Ich hoffe natürlich, dass es mit Hösbach gut weitergeht und Herr. Baumann auch die entsprechende Unterstützung findet, dass insgesamt die Weiterentwicklung Hösbachs kontinuierlich verläuft und er das notwendige Glück dazu hat.“


 

 

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