Das Offenbacher Stadtparlament hat eine Finanzspritze in Höhe von 30 Millionen Euro für das städtische Klinikum beschlossen.
OFFENBACH. Mit der Finanzspritze soll das Krankenhaus vor der drohenden Insolvenz bewahrt werden. Das Klinikum hat in den letzten Jahren Schulden in Höhe von rund 220 Millionen Euro angehäuft. Schon im letzten Jahr musste die Stadt mit einer 30 Millionen Euro schweren Finanzspritze helfen.
Die Krankenhaus-Leitung hat zwar ein Sanierungskonzept erstellt, Stellenstreichungen und mehr Effizienz sollen das Klinikum aus den roten Zahlen holen. Das wird aber noch bis mindestens 2015 dauern – deshalb war die erneute Finanzspritze der Stadt Offenbach nötig.
Kämmerer Michael Beseler sagte zum einen mussten die Verluste aus den Abschreibungen abgedeckt werden, die aus dem Neubau entstehen. Der Neubau sei fertig gestellt und damit kämen alle Abschreibungen, die damit verbunden sind, sofort in die Bilanz. Zweitens sei man noch operativ tief in den roten Zahlen. Drittens bereite man sich schon vor für Kosten, die 2012 im Rahmen von Personalabfindungen und Ähnlichem dazukämen.







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