Die IG Metall hat die Mitarbeiter von ABB in Alzenau zu einem dritten Warnstreik aufgerufen - kommenden Montag.
ALZENAU. Die Beschäftigten fordern vom Messtechnikhersteller ABB Alzenau einen Sozialtarifvertrag - als Ausgleich für die 177 Stellen in der Produktion, die wegfallen sollen. Die Gewerkschaft setzt sich am Montag mit der Geschäftsleitung und einem unparteiischen Schlichter an einen Tisch - im Mittelpunkt stehen der Interessenausgleich und der Sozialplan.
Kampf dauert bereits 9 Monate
IG Metall und Betriebsrat fordern drei Monatseinkommen pro Beschäftigungsjahr als Abfindung und das monatliche Nettogehalt für über 55-Jährige bis zum Renteneintritt weiterzuzahlen. Ihre Hoffnung, dass ABB die geplante Verlagerung der Produktion nach Göttingen und Minden rückgängig macht, haben sie noch nicht aufgegeben. Bereits seit Oktober vergangenen Jahres kämpfen die Beschäftigten um ihre Arbeitsplätze in Alzenau.







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