Welche Konsequenzen die Razzien in der Neonazi-Szene haben, das prüft jetzt das Innenministerium.
KREIS ASCHAFFENBURG. Auch ein Gebäude im Kreis Aschaffenburg war gestern durchsucht worden, im Visier hatten die Beamten Funktionäre und Anhänger der neonazistischen Gruppierung HNG. Die HNG ist eine so genannte Hilfsgemeinschaft, die sich um inhaftierte Neonazis kümmert und offenbar versucht, deren Gesinnung zu festigen und sie zu "Kämpfern gegen das System" aufzubauen. Sie ist die derzeit größte neonazistische Gruppierung in Deutschland. Gegründet wurde die HSG in Frankfurt. Wo genau die Bundespolizei gestern im Kreis Aschaffenburg aktiv war, das will das Innenministerium in Berlin nicht bekannt geben. Auch nicht, um wie viele HNG-Anhänger es sich handelt. Einem Sprecher zufolge ist es aber zu keinerlei Zwischenfällen gekommen.







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