Durch die verlängerte Laufzeit der Atomkraftwerke müssen auch die Aschaffenburger Stadtwerke eine neue Rechnung aufstellen.
ASCHAFFENBURG. Ob sich eine Beteiligung am Kohlekraftwerksprojekt in Brunsbüttel weiter rentiert, soll bis Ende des Jahres im Stadtrat beschlossen werden. Die AVG ist mit 500.000 Euro daran beteiligt. Geschäftsführer Peter Bickel prangert das Monopol der großen vier Stromkonzerne an, die den Preis auf dem Markt bestimmen. Laut Bickel liefern sie mehr als 80 Prozent der Energie auf dem Markt. Der AVG-Geschäftsführer sagte uns: "Und das bedeutet: Dort herrscht kein Wettbewerb, dort werden die Preise wie auch immer gebildet. Sie liegen deutlich über den uns bekannten Erzeugungskosten. Und wir sind letztlich als Stadtwerke soweit wir die Interessen der Bürger vertreten, gehalten, diese Preise durchzureisen."







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