Das Kopftuchverbot in einer Arztpraxis in Wächtersbach bringt den Mediziner wie erwartet in die Bredouille.
WÄCHTERSBACH. Medienberichten zufolge muss der Mediziner der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen Rede und Antwort stehen. Einem KV-Sprecher zufolge hat der Arzt zwei Wochen Zeit, zu dem Vorfall Stellung zu nehmen. Danach soll eine Entscheidung getroffen werden, ob ein Disziplinarverfahren eingeleitet wird.
Vorgeschichte
Der Mediziner hatte in seiner Praxis in Wächtersbach ein Kopftuchverbot für islamistische Frauen verhängt und Grundkenntnisse der Deutschen Sprache gefordert. Außerdem weigerte er sich seinem "Regel-Werk" zufolge, Familien mit mehr als fünf Kinder in seine Praxis zu lassen. Mit den Regeln wollte er für einen reibungslosen Ablauf in seiner Praxis sorgen.







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