Ringer Bundesligist RWG Mömbris/Königshofen hat am ersten Kampftag den KSV Aalen mit 18:17 besiegt.
MÖMBRIS-KÖNIGSHOFEN. Der Auftakt ist geglückt! Mit 18:17 besiegte die RWG Mömbris/Königshofen den amtierenden Deutschen Mannschaftsmeister KSV Aalen! Knapp aber letztlich verdient. Der Mannschaftsführer vom KSV Aalen fasste kurz zusammen: „Irgendwie liegt uns diese Halle nicht!“ Wie im letzten Jahr erlaubten sich die Württemberger den Luxus und traten nicht in Bestbesetzung im Kahlgrund an. Dennoch tummelten sich einige Weltklasse-Athleten auf der Matte. Das Mömbriser Trainergespann Weisenberger/Behl setzte drei Neuzugänge ein: Fisnik Zahiti gewann gegen Hans-Jörg Scherr deutlich. Der Bulgare Krassimir Krastanov besiegte den Aalener Kartanov knapp, und der junge Teodor Stoev musste eine Niederlage einstecken. Johann Euren, Ceyhun Zaidov und Saba Bolaghi schraubten das Ergebnis auf 17:5. Eine fast uneinholbar Führung bei nur noch vier ausstehenden Kämpfen!
Fersch knapp vor der Disqualifikation
Doch jetzt gingen die nationalen und internationalen Asse der Aalener auf die Matte. Und tatsächlich gab es vier Niederlagen für die RWG! Bengt Trageser, Peter Weisenberger und Stoev verloren alle mit 0:3. Trageser allerdings wurde etwas benachteiligt, ihm wurde eine klare Aktion nicht gutgeschrieben. Vor dem letzten Kampf führten die Kahlgründer nur noch 17:14. Christopher Fersch sollte den zum sieg benötigten einen Mannschaftspunkt gegen den ungarischen Meister Balint Korpasi erkämpfen. Das gelang: Gleich die erste Runde beendete er siegreich! Danach war er allerdings klar auf der Verliererstraße und nur mit viel Glück und dem wohlwollen des Kampfleiters wurde er wegen offensichtlicher passiver Kampfweise nicht disqualifiziert. Die Aalener Verantwortliche waren stinksauer, aber es nutze nichts: Der Sieger hieß RWG Mömbris/Königshofen!



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