Sie engagieren sich für Menschen, die nicht das Glück haben, in wohlhabenden Ländern geboren zu sein - Helden im Hintergrund! Siegbert Wieland engagiert sich mit seinen Kollegen der Katholischen Arbeiterbewegung Hörstein für Menschen in Tansania.
Alzenau-Hörstein. Vor 15 Jahren öffnete eine Schneiderei im Süden Tansanias - unterstützt von der KAB Hörstein! Zwei Schneidermeister wurden in der Partnerdiözese Mbinga und in Deutschland ausgebildet, geben heute ihr Wissen an Lehrlinge weiter.
Investition für die Zukunft
Als das Konzept mit der Schneiderei Erfolg zeigte, kam eine Schreinerei hinzu. Die KAB stiftet Nähmaschinen und Schreinerwerkzeuge. „Um den Näherinnen und Schreinergesellen eine Chance für ihr weiteres Leben zu eröffnen, erhält jeder ausgelernte Schreiner eine Grundausstattung von Schreinerwerkzeugen, die Schneiderin eine Nähmaschine“, erzählt Wieland. Außerdem hat die KAB Kreditprogramme ins Leben gerufen, mit denen sich die Menschen ihre Existenzen selbst aufbauen können - Hilfe zur Selbsthilfe lautet das Motto.
"Ein sehr armes Land!"
Frauen schaffen sich mit dem Geld Maismühlen an, um Mehl zu mahlen oder mieten Äcker zum Anbauen. Letztes Jahr machte sich Wieland auf dem schwarzen Kontinent selbst ein Bild von der Entwicklung. „Es ist ein sehr armes Land, die Gastfreundschaft ist unglaublich. Wir sind durch die Dörfer gereist und haben gesehen, dass es vorwärts geht.“



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