Mit einem alten Opel Vectra 6.500 Kilometer bis ins afrikanische Mauretanien - das sind die Pläne von Sabine Abb aus Aschaffenburg für die Jahreswende.
ASCHAFFENBURG. Mit insgesamt rund 20 Autos startet die „Dust and Diesel“-Tour Ende Dezember Richtung Afrika und sie ist mit von der Partie, um Waisenkindern ein besseres Leben zu ermöglichen. Vom großen Vorbild der berühmten Rallye Dakar wurde das Projekt inspiriert und findet immer mehr Anhänger. Dabei geht es nicht darum, als erster ins Ziel zu fahren, sondern nur darum, heil anzukommen. Dieses Jahr ist auch die 55-Jährige mit dabei und freut sich, die zwei Waisenhäuser dort zu unterstützen. Denn die Autos sowie die Ausrüstung werden verkauft. Der Erlös finanziert zum Beispiel die Schulbildung der Kleinen. "Wer keine Eltern hat und nicht nachweisen kann, woher er stammt, hat keine Möglichkeit zum Schulbesuch, damit gehört man zur Unterschicht, ohne dass man etwas dafür kann."
Lebenseinstellung: Anderen helfen
Für die gelernte Steuerfachgehilfin ist es sehr wichtig, Menschen zu helfen, die es schlechter getroffen hat. Seit mehr als 25 Jahren unterstützt sie schon zwei Patenkinder in Indien. Mit dem „Dust and Diesel“-Projekt möchte sie aber auch einen Blick über den Tellerrand hinaus wagen: "Manche haben mich für verrückt erklärt, sehr viele unterstützen mich aber auch - meine Familie ganz besonders. Das Auto ist vorbereitet - jetzt es kann losgehen." Bis Ende Dezember muss sich die Aschaffenburgerin aber noch gedulden. Dann heißt es Daumen drücken, dass keins der Autos vorher schlapp macht.



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