Fließendes Wasser, Strom, genügend zu Essen sind für uns eine Selbstverständlichkeit. Verena Seuffert aus Kleinwallstadt hat sich an ein Leben ohne diesen Luxus gewöhnt.
KLEINWALLSTADT/PERU. Die studierte Psychologin arbeitet für die Organisation CEDAPP in Peru, setzt sich in der Hauptstadt Lima für Kinder und Jugendliche ein, die in extremer Armut leben.
„Ich war schon immer jemand, der sich für Menschen einsetzen wollte, denen es nicht so gut geht“, erzählt die 29-Jährige. Nach ihrem Psychologie-Studium in Berlin besuchte sie mehrere Länder in Südamerika. Inzwischen hat Verena Seuffert ein ganzes Jahr in Lima verbracht. Dort versucht sie in einem mehrköpfigen Team, armen Kindern eine gesunde Entwicklung zu ermöglichen. „Peru ist ein sehr schönes, aber auch sehr armes Land. Die Straßen sind größtenteils nicht asphaltiert, die Lebensbedingungen ärmlich. Es ist erschreckend wie die Kinder dort aufwachsen müssen. Wir versuchen ihnen die absoluten Grundlagen beizubringen, zum Beispiel wie man sich die Hände richtig wäscht“, beschreibt die Kleinwallstädterin ihre Aufgaben.
Kontakt in die Heimat ist wichtig
Verena Seuffert hat mit der Arbeit in der Organisation CEDAPP ihren absoluten Traumjob gefunden, auch wenn der Beruf Schattenseiten mit sich bringt. So musste sie Familie und Freunde zurücklassen. Heimweh hat Seuffert aber nicht: „Ich pflege den Kontakt zu meiner Heimat sehr. Zum Glück gibt es Telefon und Internet. In Peru telefoniere ich mindestens ein Mal die Woche mit meinen Eltern!“. So schön das Leben und die Arbeit in Südamerika auch sind, irgendwann möchte die Psychologin zurück nach Deutschland. Bis dahin versucht sie aber alles, um armen Kindern und Jugendlichen zu helfen.
Mehr Infos über die Organisation CEDAPP bekommen sie per E-Mail:
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