Ein sehr beliebter deutscher Schauspieler ist in den nächsten vier Wochen Dauergast in unserem Wohnzimmer.
Wolfgang Stumph flimmert gleich sechs Mal über den Bildschirm. Mein Tipp: Die Verwechslungskomödie „Der Job seines Lebens“ am 3. Juli auf 3sat. Parallel laufen momentan auch die Dreharbeiten für ein TV-Drama über das Jahrhundert-Hochwasser von 2002, das weite Landstriche im Osten Deutschlands verwüstet hatte.
Am Ende geht es nur ums Überleben
Die ARD dreht ein TV-Drama über die Flutwelle mit dem Arbeitstitel „Die Flut - stilles Tal“, das von Marcus Rosenmüller inszeniert wird. Bilder, die damals um die Welt gingen, werden in diesem TV-Drama noch einmal lebendig... Deutschland, zwölf Jahre nach der Wiedervereinigung: Noch immer verlangen Erben und Alteigentümer über gerichtliche Beschlüsse ihren Besitz zurück. Auch Thomas Stille (Wolfgang Stumph), Betreiber eines Ausflugslokals im malerischen Tal des sächsischen Flüsschens Müglitz, ist betroffen. 20 Jahre Arbeit stecken in seinem touristischen Juwel, das einmal die Ruine eines verlassenen Bauernhofs war. Indes erinnert sich der in Hessen lebende Konrad Huberty (Robert Atzorn) an sein altes Zuhause und will nun die Außenstände seines Lebens einfordern. Die wahre Gefahr aber droht am Himmel. Dunkle Wolken ziehen auf. Sie sind die Vorboten eines Naturereignisses, das man später die Jahrhundertflut nennen wird. Inmitten von Flut und Chaos streiten die Männer um ihren Besitz. Beide fühlen sich im Recht. Doch am Ende geht es nur noch ums Überleben.
Die Dreharbeiten finden derzeit in Sachsen-Anhalt, in Wittenberg und Umgebung statt. Der Sendetermin steht noch nicht fest.
Von LIANE WIRZBERGER
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