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Serenade des Musikvereins Freudenberg

vor 2 Monaten in

FREUDENBERG. Die Musikerrinnen und Musiker der Stadtkapelle Freudenberg freuen sich auf den Freitag den 13. Mai. Auch wenn der Tag bei Pessimisten eigentlich verrufen ist, wagt die Kapelle hier etwas ganz besonders. Von 18:30 Uhr bis 19:30h präsentierten die Musikerinnen und Musiker das Beste aus Rock und Pop.

Natürlich könnte man auch sagen es ist der Neustart nach der Corona-Zwangspause oder es ist der Start in die neue Sommersaison. Aber ganz so einfach ist es nicht. Denn der Verein traut sich an diesem Abend gleich mehrfach neue Wege zu gehen.

Der Musikverein-Stadtkapelle führt hier seine grundsätzlich 1. Serenade durch. Im Unterschied zu den bisherigen „Konzerten“ in der Turnhalle oder in der alten Kirche, wagt sich die Kapelle trotz des anspruchsvollen Repertoires unter den freien Himmel. Nicht nur wettertechnisch ein Wagnis – auch für das Zusammenspiel und damit den Orchesterklang eine Herausforderung je komplexer die Musikstücke sind.

Für die Serenade wählte die Kapelle mit dem Schul- bzw. Pausenhof der Grundschule Freudenberg auch gleich ein ungewöhnlichen Veranstaltungsort für Freudenberg. Bisher ist der Hof wohl eher für schulische Veranstaltungen bekannt. Schulleiterin Katja Roth hat aber der Anfrage der Kapelle sofort zugestimmt. Im schönen von Sandstein-Mauern umgebenen frühlingshaft wirkenden Schulhof soll der Rock- & Pop-sound richtig zur Geltung kommen.

Sicherlich die größte Besonderheit bei der Serenade wird allerdings sein, das sich sechs Musikerinnen und Musiker aus der Kapelle heraus als Dirigentin oder Dirigent betätigen. In den Wochen nachdem der langjährige Dirigent Michael Korn nicht mehr zur Verfügung stand, haben die Kapellenmitglieder aus der Not eine Tugend gemacht. Jede oder jeder der wollte und natürlich auch konnte durfte sich ein Musikstück auswählen und dies mit der Kapelle einstudieren.

Hinzu kam die Schwierigkeit, dass während der ersten Wochen bzw. Monate die Probe nie vollzählig stattfinden konnte. Für die Laiendirigenten also eine weitere Herausforderung. Heraus kam ein sehr modernes, frisches Programm für die Serenade – eben das Beste aus Rock und Pop.

In Fortsetzung der guten Tradition der Konzerte ist der Eintritt für die Veranstaltung frei. Für Getränke sowie etwas Laugengebäck ist gesorgt, sodass einer abwechslungsreichen Einstimmung in das Frühlingswochenende nach dem 1. Mai und dem Muttertag gesorgt ist. Sitzgelegenheiten stehen im Schulhof nur begrenzt zur Verfügung.

Nach den intensiven Proben und den großen Wagnis freut sich der Verein, wenn die Veranstaltung im Jubiläumsjahr gut angenommen wird. Der Verein feiert in diesem Jahr auch noch sein 125 jähriges Jubiläum. Schön wenn Tradition und Neues so harmonisch einher geht.