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175 Strohballen brannten in Mömbris: Der Frust wächst

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18.10.2022, 11:04 Uhr in
290921 Miltenberg Brand Stohballen
Archivbild Heuballen-Brand

+++UPDATE+++: Nach dem Heuballenbrand in Mömbris ist der Frust groß bei Feuerwehr, dem betroffenen Landwirt und bei den Menschen. Und die Sorge geht um, dass der Feuerteufel wieder zugeschlagen hat.

Es war alles nass, warum sollten die Heuballen von alleine brennen, fragte sich eine Primavera-Hörerin im Kahltal-Zentrum in Strötzbach beim Interview. Zwar kann frisches Heu sich auch selbst entzünden, wenn es feucht ist. Aber die Ballen, die der Landwirt zwischen Angelsberg und Molkenberg gelagert hatte, liegen dort schon länger. Und im Sommer hatte es in diesem Bereich mehrfach Zündeleien gegeben. Die Kripo fahndet mit Hochdruck nach dem Kahlgrund-Feuerteufel, auch wenn die Brandursache vom Wochenende noch nicht zweifelsfrei feststeht.

MÖMBRIS-ANGELSBERG. Der Kahlgrund-Feuerteufel hat möglicherweise wieder zugeschlagen: Am Nachmittag standen in Mömbris rund 175 Heuballen in Flammen. Schon im Sommer kam es zu mehreren Bränden rund um den Ortsteil Angelsberg. Gegen 16:30 Uhr machten sich etliche Einsatzkräfte auf den Weg Richtung Hahnenkamm in den Ortsteil Angelsberg – Das brennende Heuballen-Lager sorgte für eine starke Rauchentwicklung, Bewohner des Kahlgrunds wurden per Katwarn gewarnt. Rund 100 Feuerwehrleute zogen die Ballen auseinander und löschten über vier Stunden lang den Brand, dabei wurden sie auch von Landwirten unterstützt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, morgen beginnen die Brand-Fahnder der Kripo mit der Detail-Arbeit. Bereits im Juli brannte unter anderem ein Stoß Holzscheite rund um den Hahnenkamm- seitdem laufen Ermittlungen wegen Brandstiftung.

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