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A3 bei Rohrbrunn: LKW kommt von Fahrbahn ab - Fahrer schwer verletzt!

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23.07.2022, 06:39 Uhr in Blaulicht
Polizei Polizeiauto Polizeiwagen

ROHRBRUNN. Bei einem Lkw-Unfall am Abend auf der A3 Richtung Frankfurt hat sich der Fahrer schwere Verletzungen zugezogen. Der Lkw war gegen 21 Uhr zwischen Rohrbrunn und Weibersbrunn ohne Fremdeinwirkung von der Fahrbahn abgekommen. Zunächst durchbrach das Fahrzeug einen Zaun, dann durchquerte es noch 100 Meter Wald, bis es zum Stehen kam. Der Fahrer wurde aufgrund seiner schweren Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Während der Fahrt durchs Unterholz ist der Fahrzeugtank beschädigt worden und mehrere hundert Liter Diesel flossen ins Erdreich. Bis 23 Uhr war die A3 Richtung Frankfurt zwischen Rohr- und Weibersbrunn vollgesperrt.

Offizielle Pressemitteilung der Kreisbrandinspektion:

Ein mit pharmazeutischen Artikeln beladener Sattelzug kam am Freitag (22.07.2022) Abend gegen 21:30 Uhr alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug durchbrach zunächst einen Wildschutzzaun und überfuhr anschließend über ca. 100 Meter mehrere Bäume, bis es zum Stehen kam. Dabei riss es sich den Fahrzeugtank auf und mehrere hundert Liter Diesel liefen ins Erdreich. Eine medizinische Ursache kann nicht ausgeschlossen werden.

Die Feuerwehren Weibersbrunn, Waldaschaff und Dammbach wurden um 21:37 Uhr zu einem LKW-Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die BAB 3 zwischen der Anschlussstelle Rohrbrunn und Weibersbrunn alarmiert.

Vor Ort stellte sich folgende Lage dar. Der LKW-Fahrer konnte sich noch vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Schwer verletzt musste er anschließend per Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.

Die Feuerwehren sicherten die Unfallstelle ab, stellten den Brandschutz sicher, leuchteten die Einsatzstelle großflächig aus und pumpten den restlichen Kraftstoff im beschädigten Tank ab.

Einsatzleiter Michael Edelmann (Feuerwehr Weibersbrunn) konnte auf zehn Einsatzfahrzeuge mit insgesamt 51 Einsatzkräften zurückgreifen. Kreisbrandinspektor Otto Hofmann und Kreisbrandmeister Marco Eich standen dem Einsatzleiter beratend zur Seite.

Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen, einem Notarztfahrzeug, einem Rettungshubschrauber und einem Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort.

Während der Rettungsmaßnahmen und Landung des Rettungshubschraubers war die Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt bis 23:00 Uhr komplett gesperrt. Anschließend konnte der Verkehr über die beiden linken Fahrspuren an der Unfallstelle vorbei geleitet werden. Die Einsatzstelle wurde gegen 00:50 Uhr an die Autobahnmeisterei übergeben. Die Bergung des LKW und Abtragen des verunreinigten Erdreiches werden voraussichtlich im Laufe des Samstages durchgeführt. Bis dahin bleibt die rechte Fahrbahn durch die Autobahnmeisterei gesperrt.

Quelle: Landratsamt Aschaffenburg - Kreisbrandinspektion