AfD-Debatte im Main-Kinzig-Kreis: Tauber rudert zurück
GELNHAUSEN. Im Main-Kinzig-Kreis läuft erneut die Debatte um den Umgang mit der AfD. Vor allem innerhalb der CDU, die mit dem Gelnhäuser Peter Tauber einen prominenten Kritiker der Brandmauer in ihrer Partei hat. Im Primaveragespräch ist der 51-Jährige aber jetzt zurückgerudert.
Beim Bataillonsgelöbnis in Klingenberg-Trennfurt sagte Peter Tauber, dass er sich eine Zusammenarbeit zwischen CDU und AfD im Gelnhäuser Kreistag nicht vorstellen könne. Im Oktober hatte sich der ehemalige Generalsekretär der Bundes-CDU noch dafür ausgesprochen, die Brandmauer zur AfD abzutragen. Nach den Kommunalwahlen haben sich bei uns vielerorts die Kräfteverhältnisse in den Parlamenten verschoben. In den Kreistagen, aber auch in Stadt- und Gemeindevertetungen hat die AfD deutlich dazugewonnen oder ist erstmals dabei. Der AfD Kreisvorsitzende Main-Kinzig, Jürgen Mohn, hatte der erstplatzierten CDU eine Zusammenarbeit im Gelnhäuser Kreistag angeboten. Doch im Moment läuft es dort auf eine Fortsetzung der CDU-SPD-Koalition hinaus.




