• Frequenzen: 100,4 & 99,4 & 90,8
  • Tel 06021 – 38 83 0
  • Kontakt

On Air

Jetzt anhören
Anzeige

Das sind die neuen Corona-Regeln in Bayern

Topnews
08.02.2022, 13:32 Uhr in Corona
041021 Symbolbil Corona Maske Schueler

BAYERN. Bayern startet ab morgen den „Einstieg in den Ausstieg“. Das Kabinett beschloss heute zahlreiche Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Ab morgen dürfen sich die Gastronomen im Freistaat freuen – dann entfällt die Sperrstunde um 22 Uhr. Bei Sportveranstaltungen kann dann die Hälfte der maximalen Zuschauerzahl dabei sein – egal ob drinnen oder draußen.

In den körpernahen Dienstleistungen gilt dann 3G statt 2G – etwa bei Friseuren, Nagelstudios oder Fußpflege. Besucher müssen also geimpft, genesen oder getestet sein. In Bädern, Thermen und Saunenbraucht morgen niemand mehr einen negativen Test - es gilt dann 2G statt 2Gplus.

Bei Kulturveranstaltungen sind wieder mehr Zuschauer zugelassen – bis zu 75 Prozent der Plätze dürfen belegt werden.

Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Digitales dazu:
Kunstminister Bernd Sibler und die für die Kinos zuständige Digitalministerin Judith Gerlach sehen die heute vom Bayerischen Ministerrat beschlossene Anhebung der Auslastungsgrenze für den Kulturbereich auf 75 Prozent als „weiteren wichtigen Schritt hin zu mehr Perspektive und Planungssicherheit“. „Endlich füllen sich unsere Säle wieder mit mehr Publikum. Schritt für Schritt lassen wir die Zeit der Entbehrung hinter uns und kehren zum lang ersehnten, möglichst normalen Kulturleben zurück. Die neue Auslastungskapazität ermöglicht noch mehr Publikum und damit auch mehr Perspektiven für unsere Kunst- und Kultureinrichtungen in Bayern, insbesondere für die kleineren Bühnen“, so Kunstminister Sibler.

Digitalministerin Gerlach betont: „Ich freue mich, dass es für die bayerischen Kinos mit einer weiteren Erhöhung der Kapazitätsauslastung wieder eine gute wirtschaftliche Perspektive gibt. Für die Besucher wird so auch wieder ein richtiges Kinoerlebnis gemeinsam mit anderen möglich. Gleichzeitig halten wir durch die immer noch strengen Hygieneanforderungen das Sicherheitsniveau hoch.“ Bernd Sibler und Judith Gerlach hatten sich gemeinsam in den vergangenen Wochen intensiv für diese weitere Anhebung von 50 auf 75 Prozent eingesetzt. Beide betonen: „Unsere Kultureinrichtungen haben längst bewiesen, dass sie sehr gute und effektive Maßnahmen ergriffen haben, um die Ansteckungsgefahr auf ein Minimum zu reduzieren.“ Sibler und Gerlach ist es ein wichtiges Anliegen, dass sich die Besucherinnen und Besucher von kulturellen Veranstaltungen sicher fühlen: „Mit unseren Regelungen haben wir alle Vorkehrungen getroffen, dass ein effektiver Schutz der Besucherinnen und Besucher sowie Kunst- und Kulturschaffenden gewährleistet wird.“ Gemeinsam ermutigen sie alle Kunst- und Kulturliebhaberinnen und -liebhaber, den jeweiligen Hygienekonzepten und Schutzmaßnahmen zu vertrauen und die Angebote wieder verstärkt zu nutzen.

Kunstminister Bernd Sibler betont: „Seit Beginn der Krise habe ich mich mit unserem Rettungsschirm für finanzielle Hilfen stark gemacht. Das ist aber nur die ökonomische Seite. Künstlerinnen und Künstler brauchen die Bühne. Mit den neuen Regelungen sorgen wir für mehr Auftrittsmöglichkeiten für unsere Künstlerinnen und Künstler und für ein größeres kulturelles Angebot für unsere Bürgerinnen und Bürger. Ich freue mich darauf, Kulturerlebnisse wieder mit mehr Menschen vor Ort teilen zu können“. Digitalministerin Gerlach erklärt: „Die Kinos haben in den letzten beiden Jahren besonders unter der Pandemie gelitten. Durch unsere gezielten Unterstützungsmaßnahmen, etwa die Filmtheaterprämien und Kinoanlaufhilfen, konnten wir die Kinos in Bayern stabilisieren und durch diese schwere Zeit begleiten. Die heute von uns beschlossenen Lockerungsmaßnahmen sind ein weiterer wichtiger Impuls für die Kinobetreiber. Gleichzeitig sollte das auch ein klares Signal an die Filmverleiher sein, jetzt starke Filme an den Start zu bringen.“

Es sei zwar nach wie vor Grund zur Vorsicht geboten, aber eine Überlastung der Krankenhäuser drohe nicht, heißt es. Die einrichtungsbezogene Impfpflicht will Bayern ab Mitte März nicht umsetzen.