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Digitale Pflegeberatung jetzt auch im Main-Kinzig-Kreis

03.11.2021, 12:37 Uhr in Lokales
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Main-Kinzig-Kreis. Pflegeberatung im Main-Kinzig-Kreis ist jetzt auch per Video möglich. „Bisher haben die Pflegeberaterinnen und Pflegeberater telefonisch oder persönlich in den Räumen der Beratungsstellen oder in der Häuslichkeit der Ratsuchenden beraten. Dieses Angebot wird nun durch eine Videoschaltung ergänzt, was den persönlichen Austausch verbessert, da man sein Gegenüber vor Augen hat“, erläutert Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler die Neuerung. Diese neue Form der Pflegeberatung wird in den Pflegestützpunkten Gelnhausen und Schlüchtern sowie in der gemeinsam von Kreisverwaltung und Stadtverwaltung Hanau betriebenen Außensprechstunde im Pflegeberatungszentrum Hanau angeboten.

„Bürgernahe, kostenlose und trägerneutrale Beratungsangebote zum Thema Pflege werden immer wichtiger. Menschen, die Pflege benötigen und ihre Angehörigen haben im Fall des Falles viele Fragen und es gibt vieles zu bedenken und zu organisieren. Da ist es sinnvoll, diese Gespräche via Videoschaltung führen zu können, gemeinsam mit allen Betroffenen“, erklärt Susanne Simmler. Gerade auch für Angehörige, die selbst nicht im Main-Kinzig-Kreis wohnen, sei es über Video besser als über Telefon möglich, sich Unterstützung zu holen. Die Videoberatung erleichtert es aber auch den Betroffenen selbst, in Kontakt zu treten, etwa, weil sie selbst in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und nicht ohne Hilfe die Beratungsstellen aufsuchen können. Voraussetzung ist dann, dass die technischen Möglichkeiten vorhanden sind und diese auch bedient werden können.

Bei einem eintretenden Pflegefall sind viele Dinge zu bedenken. Was muss alles organisiert werden, können Angehörige die Pflege mit Beruf und Familie vereinbaren? Und ist man selbst überhaupt dafür geeignet? Hier geben die Pflegeberaterinnen und Pflegeberater wertvolle Hinweise und Hilfestellungen. Sie informieren auch darüber, wo Pflegende sich eingehend über die praktische Pflegetätigkeit informieren können und welche Entlastungsangebote es gibt.

Die kommunalen Pflegeberaterinnen der Kreisverwaltung sind mit der Software Webex ausgestattet, die Pflegeberaterin der Stadt Hanau berät via Zoom, der Pflegeberater der Techniker Krankenkasse in Gelnhausen verfügt über Skype. „Allen ist gemeinsam, dass Termine per E-Mail oder telefonisch vereinbart werden. Danach erhalten Ratsuchende einen Zugangslink zur entsprechenden Software und können sich mit jedem Gerät, das mit einer Kamera ausgestatteten ist wie Laptop, Tablet oder Smartphone, in den Beratungsraum einwählen. Die Pflegeberaterinnen und der Pflegeberater können mit Hilfe der Software dem Gegenüber Dokumente, Formulare und andere Dokumente zeigen. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit dieser Neuerung die Beratungsmöglichkeiten ergänzen können. Das ist gerade auch in Zeiten von Corona eine sinnvolle Ergänzung“, erklärt Susanne Simmler.

Quelle: PM