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"Fest der Nachbarschaft": Anwohner der Erbighalle besuchen Flüchtlinge

27.04.2022, 10:13 Uhr in Ukraine
150322 AB Erbighalle Fluechtlingsunterkunft Ukraine 2

ASCHAFFENBURG. Wie sehen die Räumlichkeiten in der zur Flüchtlingsunterkunft umfunktionierten Erbighalle in Schweinheim aus? Wie sind die Abläufe in puncto Sicherheit, Ankunft und im Alltag? Wie klappt das Zusammenwirken der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer?

Es war eine gute Idee der Stadt Aschaffenburg, den Anwohner*innen der Erbighalle in Schweinheim mit einem kleinen „Fest der Nachbarschaft“ einen Eindruck davon zu vermitteln, was seit März zur Versorgung der Ukraine-Flüchtlinge entstanden ist.

Oberbürgermeister Jürgen Herzing (links) sagte in seiner Begrüßung, er wolle sich erkundigen, wie es den Gästen gehe. Denn es sei sicher nicht einfach, in den beengten Verhältnissen einer Halle untergebracht zu sein. Die Stadt sei aber laufend dabei, geeignete Wohngelegenheiten zu finden. „Mein besonderer Dank gilt allen, die hier helfen, sämtliche Aufgaben in der Erstunterkunft zu stemmen“, sagte Herzing. Mit Blick auf das bevorstehende Osterfest der orthodoxen Christen hoffe er auf eine Veränderung zum Guten.

Der für die Organisation der Erstunterkunft zuständige Bürgermeister Eric Leiderer (rechts) sprach den als Dolmetscher*innen fungierenden Ehrenamtlichen ein großes Lob aus: „Ohne sie ginge hier gar nichts.“ Den unschätzbaren Wert ihrer Arbeit konnten Hilfsorganisationen der Diakonie, der Malteser sowie One Day und Wir für Aschaffenburg vorstellen. Ohne musikalische Unterhaltung hätte diesem „Fest der Nachbarschaft“ allerdings etwas gefehlt. Neben einem Jazz-Duo faszinierte Cellistin Galina (Mitte) das Publikum. Eine Führung von Eric Leiderer durch das Areal bildete den Abschluss eines Nachmittags, der vor Augen führte, was es bedeutet, plötzlich in der Fremde auf Hilfe angewiesen zu sein.

Quelle: Stadt Aschaffenburg