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Fünf Schwerverletzte bei zwei Unfällen im Kahlgrund - darunter 7-Jähriger

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04.04.2022, 07:27 Uhr in Blaulicht
Helikopter Hubschrauber

KROMBACH/ALZENAU. Zwei schwere Unfälle hat es gestern Nachmittag im Kahlgrund gegeben. Insgesamt wurden dabei fünf Menschen schwer verletzt. Darunter ein sieben Jahre alter Junge:

In Krombach touchiert ein 52-Jähriger am Ortseingang mit seinem Wagen ein geparktes Auto. Der schleudert in eine Senke. Dort bleibt sein Auto auf dem Dach liegen. Mit letzter Kraft können der Mann und seine 51 Jahre alte Mitfahrerin aus dem Wrack klettern. Die alarmierten Sanitäter lassen den Rettungshubschrauber holen, der die Schwerverletzten in Kliniken fliegt. Am Abend muss die Luftrettung dann auch nach Alzenau. Am Meerhofsee waren zwei Autos frontal zusammengestoßen. Zwei Fahrer und ein 7 Jahre alter Junge sind verletzt. Der Hubschrauber fliegt aber ohne Patient wieder weg, weil bei allen dreien keine Lebensgefahr droht.

Die Meldung der Polizei Unterfranken zum Unfall in Krombach:

Bei einem schweren Verkehrsunfall am Sonntagnachmittag ist ein 52-Jähriger mit seinem Pkw alleinbeteiligt von der Straße abgekommen, hat sich in der Folge überschlagen und ist erst auf dem Dach zum Liegen gekommen. Der Fahrer und seine 51-jährige Beifahrerin wurden schwer verletzt. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Alzenauer Polizei. Nach derzeitigen Erkenntnissen zum Unfallhergang befuhr ein 52-Jähriger mit seinem Audi die Hauptstraße in Krombach. Aus noch ungeklärter Ursache kam er alleinbeteiligt mit seinem Pkw von der Fahrbahn ab, touchierte eine geparkten Skoda, wurde hierdurch abgewiesen und fuhr rund 30 Meter auf einem angrenzenden Feld. Das Fahrzeug überschlug sich in der Folge und landete in einem dortigen Bach auf dem Dach. Der 52-Jährige und seine 51-jährige Beifahrerin wurden schwer verletzt und durch die örtlichen Feuerwehren aus Krombach und Schölkrippen aus dem Pkw befreit. Nach einer Erstbehandlung durch einen Notarzt wurden sie mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Polizeiinspektion Alzenau. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft befand sich zur Klärung der genauen Unfallursache auch ein Sachverständiger vor Ort.