GN Barbarossabad: Ergebnisse von Akteneinsichtsausschuss

GELNHAUSEN. Der Akteneinsichtsausschuss hat seine Ergebnisse zu den Übergriffen im Gelnhäuser Barbarossabad vorgestellt – das berichtet die Gelnhäuser Neue Zeitung. Obwohl die FDP mehrere Monate vor den Vorfällen beantragt hatte, die Sicherheitslage im Freibad zu prüfen, sei vom Rathaus nichts in die Wege geleitet worden.
Der Antrag der Freien Demokraten Monate vor den Übergriffen war damals mehrheitlich abgelehnt worden. Allerdings hat der Ausschuss lediglich drei dokumentierte Vorfälle in den Akten gefunden. Nachdem mehrere Mädchen gegen ihren Willen angefasst worden waren, holte das Rathaus die Stadtpolizei ins Freibad und erarbeitete einen Fünf-Punkte-Plan zur Sicherheit. Außerdem wurden dem Personal Schulungen zum Umgang mit sexualisierter Gewalt angeboten. Der Ausschuss empfiehlt unter anderem, dass Vorfälle zukünftig einheitlich und konsequent dokumentiert werden, Meldeverfahren standardisiert und Pflicht-Schulungsprogramme für das Personal angeboten werden.




