• Frequenzen: 100,4 & 99,4 & 90,8
  • Tel 06021 – 38 83 0
  • Kontakt

On Air

Jetzt anhören
Anzeige

Hessen fördert den Sängerkreis Offenbach mit 5.000 Euro

05.05.2022, 19:49 Uhr in Lokales
050522 Hessen Cd S Ehrenamt
Foto: Hessische Staatskanzlei

KREIS OFFEBACH. In Hessen wird Ehrenamt großgeschrieben. Fast zweieinhalb Millionen Bürgerinnen und Bürger engagieren sich ehrenamtlich und tragen dazu bei, die Gesellschaft zusammenzuhalten – zum Beispiel im Rettungsdienst, in der Kirche oder im Sportverein. Zu den Aktiven gehören im Kreis Offenbach der Sängerkreis Offenbach e.V. und die Sport- und Kultur- und Ehrenamtsförderung des Kreises. Um die Arbeit der beiden Stellen zu unterstützen und wertzuschätzen, hat der Chef der Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, Landesförderungen in Höhe von insgesamt 9.000 Euro auf den Weg gebracht.

5.000 Euro für den Sängerkreis Offenbach e.V.

Der Sängerkreis Offenbach wird als eine der Dachorganisationen des Hessischen Sängerbundes eine musikalische Dankesveranstaltung durchführen. Das Chorleben war durch die Pandemie sehr stark beeinträchtigt und vielfach stillgelegt. Übungsstunden und Auftritte waren kaum möglich. Der Sängerkreis möchte den Vereinen dafür danken, in dieser schweren Zeit durchgehalten zu haben.

„Indem wir das Dankesfest für die Gesangsvereine unterstützen, setzen wir ein Zeichen für den Wert der geleisteten Arbeit. Wir wissen, wie schwer es war als Verein in Zeiten zu existieren, in denen zumeist nur Ausgaben anfielen. Auch wir sagen: danke fürs Durchhalten in der Pandemie“, so der Minister.

4.000 Euro für die Sport- und Kultur- und Ehrenamtsförderung des Kreises

Die Sport-, Kultur- und Ehrenamtsförderung des Kreises Offenbach unterstützt und berät die Vereine vor Ort. Neben einer finanziellen Förderung reicht das Angebot von Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen bis hin zu individuellen Vereinsberatungen. Die Ehrenamtlichen übernehmen seit der Corona-Pandemie Mehraufgaben wie die Anpassung von Hygienekonzepten u.v.m. Seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges engagieren sich viele Vereine zusätzlich und sammeln Spenden oder nehmen Geflüchtete in den Trainingsbetrieb auf. Deshalb soll es eine Dankesveranstaltung für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in diesen Bereichen geben. „Das Land Hessen fördert diese Dankesveranstaltung mit großer Überzeugung. Die Ehrenamtlichen sehen so, dass ihre Arbeit gewürdigt und anerkannt wird. Zudem können die Vereine in den Austausch gehen und aus den gemachten Erfahrungen voneinander lernen“, betonte Wintermeyer.

Das Ehrenamt ist für die Hessische Landesregierung von zentraler Bedeutung und seit vielen Jahren im Fokus. „Wer ehrenamtlich hilft, hält unsere Gesellschaft am Laufen. Die Corona-Pandemie hat uns noch einmal verdeutlicht, dass das Ehrenamt gerade in außergewöhnlich schwierigen Zeiten ein tragendes Fundamt ist, auf dem unsere Gesellschaft ruht. Wir würdigen diesen Einsatz mit Dank und Anerkennung, aber auch in hohem Maße finanziell – in diesem Jahr mit mehr als 32 Millionen Euro. Jeder Euro davon ist gut investiert“, betonte der Minister abschließend.

Hintergrund

Anträge auf Unterstützung durch das 500.000 Euro umfassende Förderprogramm Ehrenamt können Initiativen, Feuerwehren, Freiwilligenagenturen, gemeinnützige Organisationen (Vereine, Stiftungen, Unternehmen), Verbände und kommunale Gebietskörperschaften stellen. Hier können unter anderem Freiwilligentage, Schulungen und Veranstaltungen gefördert werden, die dazu dienen, den Aktiven zu danken. Über die Richtlinie können auch Digitalisierungsmaßnahmen für die Ehrenamtlichen finanziell unterstützt werden. Dazu zählen zum Beispiel Fortbildungen.

Die Förderung des Ehrenamtes durch die Hessische Landesregierung ist vielfältig und umfasst alle gesellschaftlichen Bereiche. Eine Bestandsaufnahme der Förderprogramme und Anerkennungsmaßnahmen enthält der „Bericht zur Förderung des Ehrenamtes durch die Hessische Landesregierung“, der – wie auch Informationen zu allen anderen Aktivitäten der Ehrenamtsförderung – online auf der Seite https://www.deinehrenamt.de zu finden ist.

Quelle: Hessische Staatskanzlei