• Frequenzen: 100,4 & 99,4 & 90,8
  • Tel 06021 – 38 83 0
  • Kontakt

On Air

Jetzt anhören
Anzeige

Mercedes-Fahrer kracht gegen Mauer und Baum: Alkohol im Spiel

07.02.2022, 15:57 Uhr in Blaulicht
221121 Symbolbild Polizei 4

HANAU. Ein 30-Jähriger muss sich seit Freitag wegen Verdachts der Trunkenheit am Steuer sowie der Straßenverkehrsgefährdung strafrechtlich verantworten. Die Polizei wirft dem Mann aus Maintal vor, unter Alkoholeinfluss mit seinem Mercedes gegen eine Mauer und einen Baum gefahren und anschließend geflüchtet zu sein. Auf die Spur kamen die Beamten dem 30-Jährigen dadurch, dass er seinen nicht mehr fahrbereiten Wagen am Unfallort zurückließ. Den im Frontbereich erheblich beschädigten CLC stellten die Ordnungshüter am Freitagmorgen um 8.50 Uhr verlassen in der Burgallee 138, unmittelbar vor dem Zugang zum Staatspark Wilhelmsbad, fest. Der Unfall dürfte sich jedoch bereits gegen 5.30 Uhr zugetragen haben, da ein ermittelter Anwohner zu diesem Zeitpunkt lautes Motorengeheul und direkt danach einen lauten Knall gehört hatte. Dem Trümmerfeld vor Ort zufolge fuhr das Auto erst einen Poller um und krachte dann offenbar noch gegen eine Mauer, ehe es wenige Meter weiter an einem Baum zum Stehen kam.

Mehrere bis zu 30 Kilogramm schwere Steine wurden dabei aus der Mauer herausgerissen und verteilten sich über den Weg. Der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 9.000 Euro; der Mercedes musste abgeschleppt werden. Bei der anschließenden Aufsuche des 30-jährigen Fahrzeughalters an seiner Wohnanschrift stellten die Ermittler fest, dass er augenscheinlich unter Alkoholeinfluss stand. Da er in einer ersten Vernehmung einräumte, den Wagen gefahren zu haben, musste der Maintaler nach einem Atemalkholtest von über 0,7 Promille anschließend eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und auch sein Führerschein wurde einbehalten. Er selbst erlitt bei der Kollision leichte Verletzungen. Die Polizeistation Hanau I sucht nun weitere Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können und bittet diese, sich unter der Rufnummer 06181 100-120 zu melden. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei Südosthessen