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Nach erfolgreichen Kontrollen von Falschparkern: Aschaffenburg holt Dienst-E-Bikes

23.11.2021, 14:55 Uhr in Blaulicht
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Bei den Kontrollen der Verkehrsüberwachung und der Polizei kam es zu vielen positiven Gesprächen

ASCHAFFENBURG. Am 09.11.2021 ist der neue Bußgeldkatalog in Kraft getreten. Dies hat die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Aschaffenburg zum Anlass genommen, die Einführung der höheren Bußgelder insbesondere beim Falschparken auf Geh- und Radwegen öffentlichkeitswirksam zu begleiten. Die Schwerpunkt-Kontrollen wurden durch kombinierte Einsatz-Teams der städtischen Verkehrsüberwachung zusammen mit der Fahrradstaffel der Polizei durchgeführt.

Diese führten zahlreiche Gespräche mit Passanten und auch den falschparkenden Personen. Im Ergebnis ist festzustellen, dass die Kontrolltage von vielen Bürgern als sehr positiv wahrgenommen und bewertet wurden. Die Wahrnehmung der Sonderaktionen und die zahlreichen Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern sind dabei wichtiger einzuschätzen als die Ahndung der zahlreichen Verstöße und die ausgestellten Verwarnungen, denn das Verständnis zum Einhalten der bestehenden Parkregelungen im Alltag ist bedeutsam zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.

Der nun gültige neue Katalog enthält deutliche Steigerungen der Bußgelder sowie weiterführende Sanktionsmöglichkeiten wie Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg bei Wiederholungsfällen. Allein im Zeitrahmen der Sonderaktion wurden 97 kostenpflichtige Verwarnungen ausgestellt, darunter besonders häufig „Parken auf dem Gehweg“ (28 Verstöße bei einer Bußgeldhöhe von mindestens 55 EUR) und „Parken im absoluten Haltverbot“ (23 Verstößen bei einer Bußgeldhöhe zwischen 35 und 50 EUR) Im Durchschnitt wurden bis zu acht Verstöße in der Stunde aufgenommen und bearbeitet. Der Zeitaufwand zur Aufnahme jedes Tatbestandes ist dabei insbesondere im eingeschränkten Haltverbot nicht unerheblich und muss gerichtsfest dokumentiert werden.

Auch innerhalb der Kontrollteams wurde die Aktion positiv bewertet und die Vorteile der Fahrradstreife hervorgehoben. Dazu gehören der Perspektivwechsel, die höhere Reichweite im Vergleich zur Fußstreife sowie die größere Flexibilität im Vergleich zur Bestreifung mit einem Auto. Aus diesen Gründen ist ab dem kommenden Jahr auch die Anschaffung von Dienst-Pedelecs für den Einsatz im städtischen Verkehrsüberwachungsdienst vorgesehen.

Quelle: Stadt Aschaffenburg

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