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Sicherungsverfahren gegen Würzburger Messerangreifer startet

22.04.2022, 08:12 Uhr in Gericht
Symbolbild Gedenken Kerzen

WÜRZBURG. Heute um 9 Uhr startet der Prozess gegen den Würzburger Messerangreifer, der im Juni 2021 drei Menschen getötet und elf verletzt haben soll. Der dringend Tatverdächtige ist ein somalischer Flüchtling.

Laut Gutachten leidet der Beschuldigte unter einer paranoiden Schizophrenie, weshalb der Prozess als Sicherungsverfahren geführt wird. Der Beschuldigte ist quasi schuldunfähig, es wird aber gefordert, dass er in einer geschlossenen Psychiatrie untergebracht wird. Die insgesamt 27 Prozesstermine finden in einem Zeitraum von fünf Monaten an drei unterschiedlichen Orten statt – die meisten in den Mainfrankensälen in Veitshöchheim. Denn selbst der größte Sitzungssaal des Würzburger Justizzentrums wäre aufgrund der großen medialen Aufmerksamkeit zu klein gewesen. Die schreckliche Tat ereignete sich letzten Sommer im Juni rund um den Würzburger Barbarossaplatz. Der Somalier soll hier wahllos auf 14 Passanten eingestochen haben, wobei drei Frauen an ihren Verletzungen starben. Später gab der Angeklagte an, Stimmen in seinem Kopf hätten ihm die Tat befohlen. Das Urteil könnte am 23. September in Veitshöchheim fallen.