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Städtebauförderung: Rützel (SPD) informiert über Fördermittel für u. a. Miltenberg

29.07.2022, 14:01 Uhr in Politik
Miltenberg Marktsplatz Schnatterloch

MAIN-SPESSART/MILTENBERG/BERLIN. Städte und Gemeinden müssen viele Aufgaben bewältigen. Starkregen und Hitzeperioden erhöhen die Herausforderungen. Viele kommunale Einrichtungen sind außerdem mehr als sanierungsbedürftig. Der Bund unterstützt Städte und Gemeinden bei der Bewältigung ihrer Aufgaben seit vielen Jahren mit erheblichen Mitteln aus der der Städtebauförderung. 900 Millionen Euro stellt er in diesem Jahr für Programme mit verschiedenen Schwerpunkten zur Verfügung. Auch Gemeinden in Main-Spessart/Miltenberg können davon wieder profitieren.

„Die Bewilligungen aus drei Programmen haben Bundesbauministerin Klara Geywitz und die Bundesländer jetzt bekanntgegeben“, so der Gemündener SPD-Bundestagsabgeordnete Bernd Rützel. „Ich freue mich, dass Projekte in unserem Landkreis mit insgesamt über 3,5 Mio. Euro unterstützt werden. Von diesen Geldern profitiert jede und jeder von uns, denn unsere Städte und Gemeinden sind unser Zuhause. Dort findet Gemeinschaft und Leben statt.“

Aus dem Programmteil „Lebendige Zentren“ erhält Karlstadt 630.000 Euro Förderung und Marktheidenfeld 660.000 Euro. Beide Städte haben Gelder für die Gestaltung der Altstadt beantragt.

Im Programmteil „Sozialer Zuammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ gehen 120.000 Euro nach Elsenfeld, auch hier für den Altort.

Zwei Projekt-Anträge waren im Programmteil „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ erfolgreich. Für Obernburg a.Main (Altstadt/nördliche Stadt) stehen 84.000 Euro zur Verfügung und für Sulzbach a.Main (Ortskern) 2.010.000 Euro.

Bund, Land und Kommune tragen in der Regel je ein Drittel der förderfähigen Kosten. Sonderkonditionen gelten z.B. für Kommunen in Haushaltsnotlage, deren Eigenanteil auf bis zu 10 Prozent reduziert werden kann. Um die Kommunen stark für die Herausforderungen des Klimawandels zu machen, sind Maßnahmen zur Klimaanpassung seit diesem Jahr Voraussetzung für eine Förderung durch den Bund.

Quelle: Büro Bernd Rützel, MdB