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Viktoria Aschaffenburg besiegt TSV Rain/Lech mit 3:0

13.11.2021, 17:00 Uhr in Sport
KW45 Viktoria 2

ASCHAFFENBURG. Die Erleichterung war dem Team von Viktoria Aschaffenburg anzumerken. Nach zuletzt fünf sieglosen Spielen - davon vier Niederlagen - endlich wieder ein Sieg. Gegen den TSV Rain/Lech zeigte das Team von Trainer Jochen Seitz von Beginn an eine konzentrierte Leistung und belohnte sich mit einem 3:0-Erfolg vor heimischer Kulisse. Einziger Wehmutstropfen bleiben die Verletzten.

Es war ein echtes Kampfspiel im Stadion am Schönbusch. Beide Mannschaften zeigten sich zu Beginn körperlich sehr engagiert, doch echte Torgefahr strahlte niemand aus. So musste schließlich ein Elfmeter her, um den SVA auf die Siegerstraße zu bringen. Benjamin Baier versenkte nach 25 Minuten souverän den Elfer. Oben links - keine Chance für Rains Keeper Schmidt. Für Christian Krzyzanowski, den Trainer des TSV Rain/Lech, eine Schlüsselszene. „Das Spiel war nach dem unberechtigten Strafstoß erledigt. Dann war es sehr schwer, gegen so eine kampfstarke Mannschaft nochmal zurückzukommen.“ Doch der TSV machte es der Viktoria weiter schwer. Der Kopfball von Jonas Greppmeir war die dickste Chance für den TSV. In der 2. Halbzeit war dann der SVA klar spielbestimmend und konnte ein Chancenplus auf seiner Seite verbuchen. Den Lohn gab es dann in der 68. Minute als Niklas Meyer das 2:0 erzielte.

Platzverweis bringt

finale Entscheidung

Die Viktoria spielte nicht nur gut, sondern belohnte sich auch endlich wieder dafür. „Ich muss meiner Mannschaft ein riesiges Kompliment aussprechen. Das war von Beginn an eine sehr engagierte Leistung. Wie sie sich heute trotz der Verletzten präsentiert hat, das hat mir gut gefallen“, sagte-SVA Trainer Jochen Seitz nach der Partie. Nur vier Minuten nach dem Spiel dann die endgültige Vorentscheidung. Rains Abwehrspieler Fadhel Morou sah die Gelb-Rote Karte wegen Meckerns. In Überzahl spielte die Viktoria das Spiel souverän zu Ende und erhöhte in der 90. Minute, nach einem Missverständnis in Rains Abwehr, noch auf 3:0. Benedict Laverty war der Nutznießer. Durch den Heimsieg konnte Viktoria Aschaffenburg erst einmal ein Puffer zwischen sich und die Abstiegsränge bringen. Am Ende dieses verregneten Samstags steht Tabellenplatz 10 zu Buche.

„Bin stolz auf
mein Team“

Doch so groß die Freude über den Heimsieg - die Sorgen um das Lazarett der Viktoria wachsen. Unter der Woche wurde bekannt, dass Kapitän Daniel Cheron seiner Mannschaft bis zur Winterpause fehlen wird. Er zog sich beim Spiel gegen Buchbach einen Innenbandriss zu. Eine Situation, die Anlass zur Sorge gibt, für Trainer Seitz aber auch Anlass für ein Lob an seine Spieler „Wir können fast nie mit derselben Formation spielen, das macht es natürlich unglaublich schwer, aber umso stolzer bin heute auf mein Team, wie es dieses Spiel heute angegangen ist“. Und so gingen die Viktoria-Fans an diesem regnerischen Samstagnachtmittag immerhin mit einem sonnigen Gemüt nach Hause. Die nächste Aufgabe wartet nächsten Samstag auf die Viktoria. Dann steht das Auswärtsspiel gegen die SpvGG Greuther Fürth II auf dem Programm. Und vielleicht kann die Viktoria auch bei den Kleeblättern die Verletztenmisere mit viel Einsatz und Leidenschaft vergessen machen.

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