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Themenführung Armand Strubberg zur Sonderausstellung Cowboys und Indianer

vor einem Monat in Kunst & Kultur


Themenführung zur Sonderausstellung „Cowboys und Indianer“ wandelt auf den Spuren eines Abenteurers mit Bezug zu Gelnhausen Was hat das Gebäude in der Gelnhäuser Bahnhofstraße, in dem die Deutsche Post ihre Dienstleistungen anbietet, mit dem Wilden Westen zu tun? Eine Frage, die die spannende Themenführung rund um das abenteuerliche Leben von Friedrich August Strubberg, der unter dem Pseudonym Armand Strubberg einige Abenteuerromane verfasste, beantwortet. Die Ausstellung „Cowboys und Indianer – Wie der Wilde Westen ins Kinderzimmer kam“ im städtischen Museum wird von der Themenführung Armand Strubberg und Museumsführungen zur Sonderausstellung begleitet.

Winnetou und sein Blutsbruder Old Shatterhand: Wer kennt sie nicht, die Geschichten von Cowboys und Indianern. Aber was haben sie mit Gelnhausen zu tun? Die Gästeführerin nimmt Interessierte am Donnerstag, 5. April, um 20 Uhr, am Donnerstag, 18. April, um 18 Uhr, und am Samstag, 11. Mai, um 16 Uhr, Treffpunkt vor dem Bahnhofsgebäude in Gelnhausen, mit auf eine spannende Reise durch Gelnhausen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wandeln an verschiedenen Orten auf den Spuren von Armand Strubberg und seinem Werk, und sie beenden die Führung im Museum in der Ausstellung „Cowboys und Indianer“. Friedrich August Strubberg, Jahrgang 1806, lebte zum Ende seines Lebens hin in der Nähe des Gelnhäuser Bahnhofes. Im Alter von 16 Jahren begann er eine kaufmännische Ausbildung in Bremen. Wegen eines Duells mit einem Nebenbuhler floh er 1826 erstmals in die USA. Sein Leben war geprägt von vielen solcher abenteuerlicher „Zwischenfälle“. Insgesamt hat er etwa 20 Jahre im „Wilden Westen“ verbracht. Unter dem Pseudonym Armand Strubberg verfasste er einige Abenteuerromane und reiht sich mit Karl May und Friedrich Gerstäcker zu den wichtigen Vertretern des Genres ein. Er vertrat eine für damalige Verhältnisse moderne Haltung gegenüber den amerikanischen Ur-Einwohnern und zeigte Verständnis dafür, dass sich diese gegen das Eindringen der kolonialisierenden Siedler in ihre Gebiete wehrten.

Museumführungen zur Sonderausstellung „Cowboys und Indianer – Wie der Wilde Westen ins Kinderzimmer kam“ finden während der Ausstellungsdauer bis 12. Mai jeden Sonntag (außer Ostersonntag), jeweils um 15.15 Uhr, statt. Treffpunkt ist im Museum in der ehemaligen Augustaschule am Obermarkt, Stadtschreiberei 3.

Karten für die Führungen kosten je 10 Euro, Kinder von 7 – 16 Jahren zahlen je 5 Euro. Tickets sind online, bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen und in der Tourist-Information (Obermarkt 8, 06051 830-300) erhältlich.

Die Armand-Strubberg-Führung und die Museumsführung zur Sonderausstellung kann auch privat gebucht werden. Kontakt: Tourist-Info Gelnhausen, Telefon 06051 830-300,-301,
E-Mail [email protected]