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10.000 Euro für neuen Naturkindergarten in Nidderau

22.11.2021, 15:49 Uhr in Lokales
221121 Nidderau Foerderung Naturkindergarten

MAIN-KINZIG-KREIS/NIDDERAU. Auf einer 4000 Quadratmeter großen Fläche des ehemaligen Geflügelzuchtvereins Heldenbergen haben die Kinder des Wald- und Naturkindergartens „Wilde Biber“ in Nidderau-Heldenbergen viel Platz zum Spielen, Toben, Experimentieren und Naturerleben. Seit März gibt es dieses Angebot schon, Träger des Wald- und Naturkindergartens ist die AWO Obertshausen. Landrat Thorsten Stolz hat nun einen Förderbescheid des Main-Kinzig-Kreises über 10.000 Euro an Bürgermeister Andreas Bär überbracht.

„Der Main-Kinzig-Kreis unterstützt die Kommunen bei der Erweiterung ihrer Kinderbetreuungseinrichtungen und gewährt pro neuer Gruppe 10.000 Euro. Verlässliche und gute Kinderbetreuung ist für Familien von großer Bedeutung, wenn diese versuchen, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen“, sagte der Landrat und fügte hinzu: „Welchen enormen Stellenwert Kinderbetreuung hat, konnten wir sehen, als diese Einrichtungen nur begrenzt zur Verfügung standen und die Eltern vor große organisatorische Probleme gestellt waren.“ Bürgermeister Andreas Bär bedankte sich für die finanzielle Unterstützung, die aus dem Kreisausgleichsstock stammt. Die Kinder, die bislang das Angebot von 8 bis 14 Uhr nutzen, haben zwei Bauwagen auf dem großen Wiesenareal zur Verfügung. Direkte Nachbarn sind eine Reihe von Hühnern, die in zwei Gehegen die Besuchergruppe interessiert beobachten.

„Die Kinder sind hier in einem geschützten Umfeld und haben direkten Kontakt zur Natur“, stellte der Landrat fest. Die Kita-Gruppe kann die vorhandene Infrastruktur, wie Toilettenanlage und Schutzraum im ehemaligen Vereinshaus nutzen. Ausflüge in die umgebende Natur gehören zum regelmäßigen Programm des Wald- und Naturkindergartens. Wie Bürgermeister Andreas Bär erklärte, habe die Stadt Nidderau mit der AWO Obertshausen einen verlässlichen und erfahrenen Anbieter gefunden. Das Interesse an dem Betreuungsangebot sei groß und kann weiter ausgebaut werden. Auch das Gelände bietet noch reichlich Möglichkeiten für die Kinder, sich häuslich einzurichten und die eine oder andere Spielstation im Freien zu nutzen.

Quelle: Main-Kinzig-Kreis