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1100 Euro für Skaterpark in Obertshausen

19.04.2022, 09:30 Uhr in Lokales
190422 Spende Hofflohmarkt Skatepark

OBERTSHAUSEN. Rund 150 Haushalte haben Anfang April am zweiten Hausener Hofflohmarkt, privat organisiert von Susanne Schug, teilgenommen. „Die zweite Auflage war ein voller Erfolg und wir freuen uns, dass das Konzept so gut ankam“, sagt die Organisatorin im Gespräch mit Bürgermeister Manuel Friedrich am Rathaus Schubertstraße. Mit dabei hatte sie auch eine Plastikbox mit dem Erlös des Flohmarkts, die für einen guten Zweck vorgesehen sind.

Dieses Jahr ging das Geld an das Projekt des neuen Skate- und Jugendparks. Susanne Schug hat dafür die Hälfte der Teilnahmegebühren in Höhe von 600 Euro für den neuen Park an der Rodaustraße gespendet. Stellvertretend überreichte sie die Summe an Bürgermeister Manuel Friedrich und David Fischer, der ebenfalls einige Spendenaktionen in der Stadt bereits organisiert hat. Beide bedankten sich bei Susanne Schug für die tolle Aktion und die weitere Spende für das Obertshausener Jugendprojekt.

Am Rande des Termins verriet Susanne Schug auch, dass es im nächsten Jahr die dritte Auflage des Hofflohmarktes in Hausen geben wird. Auch im Stadtteil Obertshausen wird es erstmals einen Hofflohmarkt geben. Dieser wird, ebenfalls privat organisiert von Renate Kruse, am 12. Juni von 10 bis 16 Uhr im Stadtteil Obertshausen stattfinden. Weitere Informationen gibt es per E-Mail: [email protected].

Dieser Tage überreichten auch Vertreter der Evangelischen Kirchengemeinde Obertshausen eine Spende in Höhe von 500 Euro für den Skate- und Jugendpark. Pfarrerin Kornelia Kachunga und Pfarrer Michael Zlamal übergaben am Gemeindehaus an der Schönbornstraße Bürgermeister Manuel Friedrich und Oliver Spahn von der Kinder- und Jugendförderung symbolisch den Betrag, der überwiesen wird. Der Kirchenvorstand hatte beschlossen, eine Spende aus Eigenmitteln für das Jugendprojekt zu leisten. „Wir finden es toll, was hier für ein Engagement für Kinder und Jugendliche geleistet wird und unterstützen den neuen Park in jeder Hinsicht. Wir danken dem Bürgermeister und allen Beteiligten und freuen uns auf die nächsten Schritte bis zur Realisierung“, sagt Pfarrerin Kornelia Kachunga.

Bis zum 1. April wurden bereits 250.615,91 Euro für diesen Zweck gespendet. „Nach unserer Veröffentlichung der Spendensumme gab es noch weitere Privatspenden. Nun kommen weitere 1.100 Euro vom Hofflohmarkt und der Evangelischen Kirchengemeinde hinzu, das ist einfach nur toll zu sehen. Danke für die Spendenbereitschaft weiterhin“, sagt der Rathaus-Chef Manuel Friedrich.

„Weiterhin zählt jeder Euro, um so viele Wünsche wie möglich realisieren zu können“, erklärt Friedrich. Wer den Skate- und Jugendpark weiterhin finanziell unterstützen möchte, kann dies unter IBAN: DE74506521240003016169, BIC: HELADEF1SLS, Kontoinhaber: Stadtkasse Obertshausen, Verwendungszweck: „Spende Skate- und Jugendpark“ tun. Auch weitere Aktionen aus der Bürgerschaft oder von Vereinen sind möglich. Beispielsweise können sich auch Veranstalter von Festen, die noch ein Spendenziel für einen guten Zweck suchen, an die Stadt wenden (E-Mail: [email protected]).

Mit der Bekanntgabe der Spendensummer von bisher über 250.000 Euro Anfang April hat nun die Nutzerbeteiligung des zukünftigen Skate- und Jugendparks begonnen. „Wir möchten es nun als nächsten Schritt ermöglichen, dass sich Kinder, Jugendliche und alle Interessierten an den Planungen beteiligen können. Bürgerbeteiligung ist für mich bei diesem Projekt sehr wichtig“, sagt Bürgermeister Manuel Friedrich.

Dafür hat das Team der städtischen Kinder- und Jugendförderung unter dem Motto „Deine Freizeit – Du kannst mitbestimmen“ einen Fragebogen entwickelt. Dabei geht es zum einen allgemein um das Thema Freizeit, aber eben auch konkret um die Wünsche für den Skate- und Jugendpark. Zum Beispiel fragt das Team der Kinder- und Jugendförderung nach gewünschten Elementen wie Curbs, Banks oder Stairs, die bei einer Skate- oder Parkouranlage nicht fehlen dürfen. Aber auch die Fragen zu einer möglichen Pumptrack-Anlage und auch Verbesserung des bestehenden Bolzplatzes spielen eine Rolle.

Der Fragebogen wurde auch an den Obertshausener Schulen verteilt, mit der Bitte, dass sich Schülerinnen und Schüler bis zum 28. April beteiligen. Außerdem steht die Umfrage auf der städtischen Homepage unter dem Menüpunkt „Aktuelles“ und dort unter „Kinder- und Jugendförderung“ zum Download bereit. Die ausgefüllten Fragebogen werden dann in den Schulen eingesammelt oder können in den Briefkasten der Kinder- und Jugendförderung am Rathaus Beethovenstraße (Seiteneingang gegenüber des Rewe Getränkemarkts) eingeworfen werden. Der ausgefüllte Fragebogen kann auch als pdf an kiju(@)obertshausen.de gesendet werden.

„Wir sind nun alle auf die Antworten und Wünsche der Kinder und Jugendlichen gespannt“, sagt Manuel Friedrich. Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass es dort bestimmt viele Wünsche der Kinder und Jugendlichen geben wird, die die eingespielte Spendensumme übersteigen werden. Auch spielen derzeitige Kostensteigerungen im Baubereich eine große Rolle, die einkalkuliert werden. „Deshalb haben wir bis Ende 2022 ein neues Spendenziel von 300.000 Euro ausgerufen, um für viele Eventualitäten vorbereitet zu sein“, verkündet der Bürgermeister. So können noch weitere unterjährige Unterstützer eine Spende leisten. Wer den Skate- und Jugendpark finanziell unterstützen möchte, kann dies weiterhin unter IBAN: DE74506521240003016169, BIC: HELADEF1SLS, Kontoinhaber: Stadtkasse Obertshausen, Verwendungszweck: „Spende Skate- und Jugendpark“ tun.

Auch weitere Aktionen aus der Bürgerschaft oder von Vereinen sind möglich. Beispielsweise können sich auch Veranstalter von Festen, die noch ein Spendenziel für einen guten Zweck suchen, an die Stadt wenden (E-Mail: [email protected]).

Quelle: Stadt Obertshausen