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A'Burg: Mit dem Bus für den Umweltverbund

25.04.2022, 10:16 Uhr in Lokales
250422 Werbung fuer den Umweltverbund1

ASCHAFFENBURG. Die Stadt Aschaffenburg wirbt seit kurzem auf einem Gelenkbus der Verkehrsbetriebe für die stärkere Nutzung des Umweltverbunds. Ob mit Fahrrad, E-Bike oder Lastenrad, ob mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch zu Fuß oder „auf Pfoten“: Es gibt viele Möglichkeiten, aktiv und dabei auch umweltfreundlich mobil zu sein.

Der Start der Fahrradsaison ist ein geeigneter Zeitpunkt, die Alternativen zum Auto wieder ins Bewusstsein zu rufen. Und nachdem die öffentlichen Verkehrsmittel durch die Kontaktbeschränkungen während der Corona-Pandemie oft gemieden wurden, soll der ÖPNV als sicheres und bequemes Verkehrsmittel wieder in den Vordergrund rücken. Der Bus als Werbeträger bietet sich deshalb ganz besonders gut an. Ohne bei der Formulierung den Eindruck zu erwecken, Corona sei vorbei, fahrt wieder Bus und Bahn, alles ist gut. Insbesondere in der Stadt können andere Fortbewegungsmöglichkeiten wesentlich günstiger und auch schneller als das Auto sein, wenn die Parkplatzsuche und der Weg zwischen Parkplatz und dem tatsächlichen Ziel mit eingerechnet werden. Ressourcen- und umweltschonender ist der Umweltverbund ohnehin. Er wird vor dem Hintergrund des Klimaschutzes und der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern immer wichtiger.

Der gelegentliche Verzicht auf das Autos bedeutet dabei keinesfalls einen Verzicht auf Lebensqualität. Ganz im Gegenteil: Die umweltfreundlichen Alternativen können gerade bei schönem Wetter auch Spaß machen.

Auf der Rückseite des Busses wird zudem über den gesetzlichen Mindestabstand zum Überholen von Radfahrenden informiert. Erst seit der letzten Novelle der Straßenverkehrsordnung im November 2021 sind innerorts mindestens 1,5 Meter Abstand vorgeschrieben. Das gilt übrigens auch dann, wenn gestrichelte Schutzstreifen für den Radverkehr auf der Fahrbahn markiert sind. Der grüne Kreis in Originalgröße verdeutlicht das Maß anschaulich. Außerorts sind für einen Überholvorgang wegen der höheren Geschwindigkeiten und dem Sog eines passierenden Fahrzeuges sogar 2 Meter Abstand erforderlich. Auf einer Landstraße muss also in aller Regel zum Überholen die Gegenfahrbahn benutzt werden.

Quelle: Stadt Aschaffenburg

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