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"Altenmarkskopf-Spur Somborn“ in Freigericht eröffnet

25.04.2022, 14:57 Uhr in Lokales
250422 Spessartspur Altenmarkskopf

FREIGERICHT. Eine Einladung zum Spazierwandern ist die „Altenmarkskopf-Spur Somborn“ in Freigericht-Somborn. Für die Gemeinde Freigericht ist es die mittlerweile dritte Spessartspur. Sie ist 5,5 Kilometer lang und bietet wie alle Spessartspuren in Freigericht die Möglichkeit zu einer Einkehr an. Freigericht die Möglichkeit zu einer besonderen Einkehr an. „Dieser Wanderweg verläuft länderübergreifend, das heißt, dass auch das bayerische Nachbarland einbezogen wird. Als dritte Besonderheit ist die Nachbarschaft zu Hof Trages und seinem Kulturangebot zu nennen“, erklärte Fritz Dänner, Geschäftsführer des Naturparks hessischer Spessart, bei der Eröffnung der Spessartspur, die bereits jetzt schon von zahlreichen Menschen zu ganz unterschiedlichen Zwecken genutzt wird. Allein gemeinsam ist die Bewegung an der frischen Luft mitten im Wald.

Damit gehört Freigericht zu den wenigen Kommunen, die statt zwei Spessartspuren drei haben. Bei der Überarbeitung des Wegenetzes und der Überlegung, welche Naturpark-Parkplätze aufgegeben werden sollen, hatte die Gemeinde Freigericht sich sehr dafür eingesetzt, dass der früher so genannte „Spessartblick“-Parkplatz unter neuem Namen erhalten bleibt, da er sich bei den Ausflüglern, Freizeitsportlern und Radfahrern großer Beliebtheit erfreut. „Die Spessartspur führt durch den wunderschönen Wald und bietet sich für einen Feierabendausflug mit Einkehr und sportlichem Rückweg geradezu an“, sagte Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler. Sie begrüßte die breit angelegte Zusammenarbeit: „Bei der Planung haben die Gemeinde Freigericht in Hessen, die Stadt Alzenau in Bayern und das Forstamt Hanau-Wolfgang mit dem Naturpark eng zusammengearbeitet. Eine solche Kooperation ist vorbildlich und kommt am Ende allen Menschen zugute, die sich zur Erholung für die Form des entspannten Spazierwanderns entschieden haben. Da darf keine Landesgrenze trennen“, sagte die Vorsitzende des Zweckversbands Hessischer Spessart. „Gerade die kurzen Wegstrecken unserer Spessartspuren sind für Ungeübte und Familien geeignet, da sie nicht überfordern, aber gleichzeitig tolle Ausblicke und Naturerlebnisse bieten und damit Lust auf längere Strecken, etwa die Spessartfährten, machen“, so Susanne Simmler weiter.

Die Spessartspur startet am neubenannten Parkplatz „Altenmarkskopf“ und führt nördlich an dem namensgebenden „Altenmarkskopf“ mit 268 Metern Höhe herum. Durch den Erlenbruch geht es weiter zum Michelbacher Wanderheim mit Einkehrmöglichkeit. Über den Rodenbacher Weg schlängelt sich die Spessartspur bergauf bis zur Landesgrenze und auf Waldwegen zurück zum Ausgangspunkt. Das neue Wanderwegenetz im Naturpark hessischer Spessart umfasst den großen Premiumwanderweg „Spessartbogen“ (90 Kilometer) sowie die Premium-Extratouren „Spessartfährten“ (7 bis 16 Kilometer) und die Premium-Spazierwanderwege „Spessartspuren“ (4 bis 12 Kilometer). „Damit können wir für jeden Geschmack die passenden Strecken anbieten. Die Wanderwege zu planen und sie später zu markieren und zu pflegen, erfordert viel Arbeit. Ohne das ehrenamtliche Wirken unserer Naturparkführerinnen und Naturparkführer wäre dies nicht möglich“, sagte Fritz Dänner. Er bedankte sich auch bei dem Freigerichter Förster Markus Betz für die gute Zusammenarbeit mit Hessen Forst und bei der Gemeinde Freigericht, vertreten durch Ersten Beigeordneten Heinrich Höfler und Felicitas Selz, die zusammen mit Horst Müller vom Bauamt an der Planung beteiligt war.

Weitere Informationen zu den Spessartspuren und den längeren Spessartfährten sowie dem etwa 90 Kilometer langen Fernwanderweg Spessartbogen sind auf der Homepage des Naturparks Hessischer Spessart: www.naturpark-hessischer-spessart.de und auf der Seite der Spessart Tourismus und Marketing GmbH: www.spessart-tourismus.de zu finden.

Quelle: Main-Kinzig-Kreis