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Alzenauer Schule gewinnt Schülerzeitungspreis

21.12.2021, 07:30 Uhr in Lokales
291021 Alzenau Ortsschild

ALZENAU/MÜNCHEN. Bei einer Preisverleihung in München konnten heute 17 Schülerzeitungen mit dem Preis DIE RAUTE von der Hanns-Seidel-Stiftung ausgezeichnet werden. Stiftungsvorsitzender Markus Ferber, MdEP, nennt den jährlichen Preis für Schüler ein "Herzensprojekt" der Stiftung. Als Festrednerin sieht Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach, MdL, hier "die publizistischen Talente von morgen reifen", welche anerkennend mit einem Preis nach Hause fahren dürfen. Eine Fachjury hatte unter rund 80 Einsendungen aus ganz Deutschland nach ihren Kriterien die besten Schülerzeitungen ausgewählt, die insgesamt ein Preisgeld von 5.100 Euro erhalten.

Corona wirft den Alltag durcheinander und bestimmte so auch den Schulalltag. Die Schülerredaktionen mussten sich ebenso darauf einstellen wie die Veranstalter. Die für 2020 geplante Preisverleihung verschob sich auf 2021 in den Rahmen einer hybriden Preisverleihung im Konferenzzentrum München. Nur ein Teil der Gewinnerteams konnte vor Ort sein, während andere an ihren Schulen via Web die Verleihung verfolgten.

"Trotz Lockdown, trotz Homeschooling, trotz aller Einschränkungen haben die Gewinner gezeigt, dass es möglich ist, tolle Zeitungen zu erstellen", lobte Stiftungsvorsitzender Markus Ferber, der in seiner Schulzeit selber aktiv in der Schülerzeitung war. Im Journalismus sei es wichtig auch, "Biss zu zeigen sowie Ausdauer und Durchhaltevermögen zu beweisen. Die Gewinner belegen, dass sie Kreativität besitzen, Teamwork leben und Leidenschaft fürs Schreiben haben!" Für die Hanns-Seidel-Stiftung ist der Schülerzeitungspreis DIE RAUTE jedes Jahr ein "Herzensprojekt".

Bayern Digitalministerin Judith Gerlach, die die Festrede im Konferenzzentrum München der Hanns-Seidel-Stiftung hielt, erklärte: „Hier reifen wirklich die publizistischen Talente von morgen: tolle Texte, absolut sehenswerte grafische und inzwischen auch immer mehr digitale Aufmachungen. Besonders wichtig finde ich, dass die Schülerinnen und Schüler in ihren Medien auch Themen ansprechen, die ihren Mitschülern auf den Nägeln brennen. Sei es zu Luftfilteranlagen in Klassenzimmern oder der Situation beim Jugendsport. Sie sagen damit mutig, was Sache ist. Das ist eine zentrale Aufgabe von Journalismus in unserer Demokratie. Für diese Leistung werden die Nachwuchs-Medienmacherinnen und -macher zu Recht ausgezeichnet.“

Für die Hanns-Seidel-Stiftung, die den Preis ausschreibt, überreichte Stiftungsvorsitzender Markus Ferber zusammen mit Staatsministerin Judith Gerlach den Gewinnerteams die begehrte RAUTE mitsamt Urkunden und je 300 Euro Preisgeld. Ferber machte zugleich auf die vielfältigen Fördermöglichkeiten der Stiftung für junge Leute aufmerksam, beispielsweise Stipendien mit ideeller und finanzieller Förderung.

Der renommierte Preis DIE RAUTE wird seit 2010 an Schülerzeitungsredaktionen von Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien, Förderschulen und Beruflichen Schulen verliehen und dient der Förderung des journalistischen Nachwuchses. Zur Teilnahme berechtigt sind alle Schülerzeitungen, die in einem Schuljahr erschienen sind. Honoriert mit je 300 Euro werden die besten Leistungen pro Schulart in den drei Kategorien

  • Journalistischer Einzelbeitrag
  • Kreativität und Gestaltung
  • Informationsvielfalt

ausgezeichnet.

Für online erscheinende Schülerzeitungen verleiht die Jury zwei Sonderpreise. Einer ging an den "Blog im blauen Land" an die Realschule Murnau (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) sowie ins nordbayerische Kronach für das digitale Format "1240" des Frankenwald Gymnasiums.

Die verleihende Hanns-Seidel-Stiftung möchte alle Schülerzeitungsmacher motivieren, auch in diesem Schuljahr wieder gute Zeitungen zu veröffentlichen und einzureichen. DIE RAUTE wird auch für das aktuelle Schuljahr 2021/2022 erneut ausgeschrieben.


Der Preis in der Kategorie Kreativität und Gestaltung geht an

„KASA – Was läuft?“ – Karl-Amberg-Mittelschule, Alzenau

  • Die Jury war von den vielen Fotos, selbst gezeichneten Illustrationen und Briefen beeindruckt.
  • Der bunte Mix im Layout zieht sich durch das ganze Heft, zeigt Nahbarkeit und Persönlichkeit.
  • Die Schriftarten sind gut gewählt, die Beiträge lassen sich angenehm lesen.
  • Die Jury mochte besonders die vielen, meist eigenen Fotos, wie z.B. beim Artikel „Oh Tannenbaum“.


Quelle: PM