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Aschaffenburg: „Parlament der Wirtschaft“ mit 26 neuen Mitgliedern

10.12.2021, 21:00 Uhr in Lokales
IHK Aschaffenburg data


ASCHAFFENBURG. 3.089 Briefwahl-Stimmen wurden geprüft und ausgezählt: Für die fünfjährige Wahlperiode von 2022 bis 2026 steht damit fest, wer der Vollversammlung der IHK Aschaffenburg angehört. Im „Parlament der Wirtschaft“ ergeben sich dabei wieder große Veränderungen. Der Wahlausschuss stellte am 8. Dezember im Ergebnis fest, dass von den 55 Mitgliedern der neugewählten Vollversammlung 26 erstmals diesem Gremium angehören. Belebung ist gerade auch durch die jüngeren Neumitglieder zu erwarten.

Zu der IHK-Wahl 2021 waren 115 Kandidaten, darunter 21 Frauen, angetreten. Zwölf Frauen sind in das oberste IHK-Gremium eingezogen, das ist eine Steigerung von 50 Prozent gegenüber der letzten Vollversammlungswahl 2016. „In unserer neuen Vollversammlung haben nicht nur die großen Unternehmen das Sagen“, hob IHK-Ehrenpräsident Horst Michaels als Vorsitzender des Wahlausschusses hervor. „Denn jeder – ob Großunternehmen oder Kleingewerbetreibender – ist unabhängig von seiner Betriebsgröße wahlberechtigt und konnte demgemäß seine Stimme abgeben.“

Die Wahlbeteiligung von 10,3 Prozent lag für eine Selbstverwaltungseinrichtung auch im bundesweiten Vergleich in einer üblichen Größenordnung. Bei den beiden letzten Wahlen war die Beteiligung ähnlich (im Jahr 2016 knapp 11 Prozent, im Jahr 2011: 10,4 Prozent).

Die neue Vollversammlung wird sich am 17. Februar 2022 zu ihrer konstituierenden Sitzung treffen und die Präsidentin oder den Präsidenten und die übrigen Mitglieder des Präsidiums wählen. Außerdem werden in dieser Sitzung auch die Fachausschüsse neu besetzt. Zuvor haben die Gebietsausschüsse der Stadt und des Landkreises Aschaffenburg sowie das Industrie- und Handelsgremium Miltenberg ihre ersten Zusammenkünfte, um Kandidaten für das Präsidium vorzuschlagen.

Quelle: IHK Aschaffenburg