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Suche nach Atommüll-Endlager: Große Sorgen im Kreis Miltenberg

09.03.2022, 11:56 Uhr in Lokales
061221 Symbolbild Atommuell

KREIS MILTENBERG. Auf der Suche nach einem Atommüll-Endlager hat die vom Bund beauftragte Betreibergesellschaft den Landkreis Miltenberg ins Auge gefasst. Im Kreistag versuchte jetzt der Geschäftsführer der Gesellschaft für die Endlagersuche, BGE, die Sorgen zu zerstreuen.

Man sei bei der Suche noch ganz am Anfang, so Steffen Kanitz. Im Kreis Miltenberg gibt es im Bereich Eichenbühl-Neunkirchen kristallines Grundgestein. Im Moment werde überprüft, ob überhaupt eine sichere Atommüll-Endlagerung in diesem Gestein möglich ist, sagte Kanitz. Die Gesellschaft prüft das Kristallgestein im Kreis Miltenberg und in drei weiteren Regionen. Laut Geologen zieht sich das Gestein vom Rhein bis rüber nach Sachsen. Ende März will Kanitz in einem Online-Abend erläutern, wie sie bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager vorgeht.