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BRK Miltenberg-Obernburg verabschiedet Edwin Pfeifer nach mehr als 26 Jahren

30.09.2026, 19:37 Uhr in Kreis Miltenberg
300926 Verabschiedung Pfeifer 2

Beim BRK-Kreisverband Miltenberg-Obernburg ist am Abend eine Ära zu Ende gegangen. Nach mehr als 26 Jahren als Kreisgeschäftsführer ist Edwin Pfeifer offiziell in den Ruhestand verabschiedet worden.

Im Bürgerzentrum Elsenfeld kamen zahlreiche Wegbegleiter, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter sowie Vertreter aus Politik und Gesellschaft zusammen, um auf Pfeifers langjährige Arbeit für das Bayerische Rote Kreuz zurückzublicken. Mehr als ein Vierteljahrhundert lang leitete Pfeifer die Geschicke des BRK-Kreisverbands Miltenberg-Obernburg. In dieser Zeit entwickelte sich der Verband in vielen Bereichen weiter. Neben dem Rettungsdienst gehören heute unter anderem ambulante Pflege, Tagespflege, Erste-Hilfe-Ausbildung und weitere soziale Angebote zum Tätigkeitsfeld des BRK in der Region. Auch besondere Herausforderungen prägten Pfeifers Amtszeit. Während der Corona-Pandemie war der Kreisverband unter anderem beim Betrieb von Impf- und Testangeboten gefordert. Hinzu kamen zahlreiche weitere Aufgaben im Katastrophen- und Bevölkerungsschutz.

„Eine der besten Entscheidungen meines Lebens“
Auf seine lange Zeit beim Roten Kreuz blickt Edwin Pfeifer mit großer Dankbarkeit zurück. Der Schritt zum BRK sei für ihn die richtige Entscheidung gewesen:„Es war eine der besten Entscheidungen in meinem Leben, dass ich vor über 27 Jahren die Entscheidung getroffen habe, beim Roten Kreuz in meinem Heimatlandkreis meine berufliche Zukunft zu sehen.“ Nach mehr als 26 Jahren an der Spitze des Kreisverbands endet nun seine Zeit als Kreisgeschäftsführer. Der Abschied fällt ihm dabei nicht ganz leicht: „Da tut schon ein weinendes Auge dabei. Es war doch ein gutes Wirken. Mit tollen Menschen konnte ich zusammenarbeiten – im Landkreis, außerhalb des Landkreises und im gesamten Roten Kreuz.“ Trotzdem gehe er sehr zufrieden in den Ruhestand, sagt Pfeifer. Besonders wichtig sei ihm immer die Arbeit des BRK für die Menschen in der Region gewesen.

„Wenn es mal nicht mehr da wäre, dann fällt es auf“
Die Bedeutung des Roten Kreuzes werde vor allem dann sichtbar, wenn Hilfe gebraucht werde – etwa bei Krisen oder Katastrophen. „Man merkt diese Arbeit meistens erst, wenn man den Bedarf hat, auch in der Katastrophe oder in der Krise. Und da kommt meistens erst die Wertschätzung dessen.“ Das BRK sei aus seiner Sicht eine wichtige Stütze für die Gesellschaft: „Wenn es mal nicht mehr da wäre, dann fällt es auf.“

Uwe Eisner übernimmt die Geschäftsführung
Mit Pfeifers Abschied ist auch die Nachfolge geregelt. Uwe Eisner übernimmt zum 1. Oktober die Geschäftsführung des BRK-Kreisverbands Miltenberg-Obernburg. Der 43-Jährige ist bereits seit vielen Jahren mit dem Roten Kreuz verbunden und engagiert sich seit 2002 ehrenamtlich im Kreisverband. Für Edwin Pfeifer beginnt nach mehr als 26 Jahren an der Spitze des Kreisverbands ein neuer Lebensabschnitt. Ganz ohne Pläne startet der Ruhestand aber nicht: Schon am ersten Tag stehen Reisevorbereitungen an.

„Morgen beginnt die Reisevorbereitung für eine längere Reise, die am Freitag beginnen wird. Mit dem Wohnmobil vier Wochen durch die Lande.“
Nach mehr als einem Vierteljahrhundert beim BRK endet damit eine prägende Zeit für den Kreisverband Miltenberg-Obernburg.

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