Bruchköbel: Protest gegen Bereitschaftsdienst-Aus

BUCHKÖBEL. In Bruchköbel soll der ärztliche Bereitschaftsdienst geschlossen werden. Dagegen gibt es jetzt deutlichen Widerstand aus der Politik. Im Sozialausschuss der Stadt Bruchköbel haben FDP, Grüne, SPD und CDU dazu einen gemeinsamen Dringlichkeitsantrag eingebracht. Auch die Bürgermeister vom Main-Kinzig-Kreis fordern die Kassenärztliche Vereinigung auf, ihre Entscheidung zurückzunehmen. Der Bereitschaftsdienst wird nicht nur in Bruchköbel genutzt, sondern auch von Menschen aus umliegenden Kommunen. Die Politik befürchtet, dass sich die medizinische Versorgung abends, nachts und am Wochenende deutlich verschlechtert. Die Kassenärztliche Versorgung soll ihre Entscheidung deshalb noch einmal prüfen und gemeinsam mit Stadt, Kreis und Ärzten nach einer Lösung suchen.





