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Degen besichtigt mit hessischem Staatssekretär Conz „Hässeler Weiher“

08.11.2021, 16:27 Uhr in Lokales
2021 PM CD Haessseler Weiher

HASSELROTH. Seit 2016 gibt es das Naturschutzprojekt „Beweidung des NSG Hässeler Weiher von Neuenhaßlau“ der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. (HGON) in Hasselroth. Ziel ist es, durch eine natürliche Beweidung einen Beitrag für Artenvielfalt zu leisten.

Bereits im Sommer 2020 besuchte der SPD-Landtagsabgeordnete Christoph Degen das knapp 20 ha große Gebiet, das durch Heckrinder und Konik-Pferde beweidet wird und als UN-Dekade-Projekt der biologischen Vielfalt ausgezeichnet wurde. Dass das Beweidungsprojekt besonders mit fachkundiger Führung eine Besichtigung wert ist, konnte der Landtagsabgeordnete schon damals feststellen. Daher freute er sich, dass auch der Staatssekretär im hessischen Ministerium für Umwelt, Klima Schutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Oliver Conz, seiner Einladung für eine Besichtigung folgte und sich vor Ort über das Projekt informierte.

Gemeinsam mit Dr. Tobias Erik Reiners, dem HGON Vorsitzenden, Dr. Ralf Sauerbrei, dem stellvertretenden Vorsitzenden der HGON und Andreas Höfler, der Sprecher des HGON-Arbeitskreis Main-Kinzig informierten sie sich über den aktuellen Sachstand des Naturschutzprojekts. Dabei wurden sowohl seltene Pflanzen betrachtet, wie auch die tierische Artenvielfalt beobachtet. Beides wird durch die spezielle Beweidung gefördert. So konnte durch die HGON bereits die Ansiedlung des in Hessen vom Aussterben bedrohten Rohrschwirls sowie der bedrohten Steinkäuze, Wachteln und Neuntöter dokumentiert werden. Auch zwei Gutachten bestätigen positive Entwicklungen seltener Arten im Naturschutzprojekt, wie Sauerbrei und Höfler mitteilten. Ein weiteres Ziel der Beweidung ist das Zurückdrängen von Pflanzen, wie dem Indischen Springkraut, welche heimische Arten verdrängen. „Es ist schön diese positiven Entwicklungen zu sehen“, sagte Degen. „Das Beweidungsprojekt ist ein gelungener Beitrag zu einem abwechslungsreichen Landschaftsbild sowie für Biodiversität. Ich würde begrüßen, wenn hier weitere Flächen zur Verfügung gestellt werden könnten und die politischen Gremien aller Ebenen dies beraten und unterstützen.“

Quelle: PM