Dietzenbach: Wie steht es um Weihnachtsmarkt und Trinkwasser?

DIETZENBACH.Wie kann die Trinkwasserversorgung in Dietzenbach künftig gesichert werden? Und was wird aus dem Weihnachtsmarkt? Damit beschäftigen sich die Stadtverordneten heute Abend.
Im Juni wurde nach vielen heißen und trockenen Tagen im Kreis Offenbach der Wassernotstand ausgerufen. Problem war dabei nicht der Trinkwassermangel, vielmehr kamen die Förderkapazitäten des Zweckverbands Wasserversorgung Stadt und Kreis Offenbach an ihre Grenzen – auch in Dietzenbach. Das veranlasst die Stadtverordneten jetzt dazu, die Ursachen des Wassernotstands auszuwerten. Zudem soll der ZWO ein Konzept ausarbeiten, wie die Versorgung mit Trinkwasser künftig gewährleistet werden kann – etwa durch den Ausbau der Kapazitäten.
Außerdem wird schon über die Vorweihnachtszeit diskutiert: Die Haushaltslage dürfte sich jetzt auf den Weihnachtsmarkt auswirken. Drei Varianten sind im Gespräch: Die erste sieht vor, dass der Weihnachtsmarkt auf den Europaplatz verlegt wird. Außerdem sollen die Holzhütten nicht mehr aufgestellt werden, weil sie erneuert werden müssten. Stattdessen sollen winterbeständige Zelte her. Insgesamt könnten dadurch jährlich knapp 20.000 Euro eingespart werden. Mit Variante 2 würde der Weihnachtsmarkt in der Altstadt bleiben und mit Zelten veranstaltet werden. Die Kosteneinsparung liegt hier wegen der schwierigen Verkehrslage bei nur 8500 Euro. Die letzte Option wäre, den Weihnachtsmarkt ohne Einsparung so beizubehalten, wie er bislang war.




