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Geschäftsjahr für Raiffeisen-Volksbank in Aschaffenburg erfolgreich

28.06.2022, 14:20 Uhr in Lokales
141019 Aschaffenburg Raiffeisen Volksbank Mitgliederversammlung D Kae

ASCHAFFENBURG. Das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben in Deutschland stand 2021 erneut im Zeichen der Coronapandemie. Der Alltag wurde durch die zeitweise verschärften Infektionsschutzmaßnahmen merklich beeinträchtigt. Auch die Raiffeisen-Volksbank Aschaffenburg eG investierte in weitere Maßnahmen zum Schutz ihrer Mitarbeitenden und der Kundschaft. Zudem wurden die Zugangswege zu kontaktlosen Bankgeschäften erweitert. Gleichzeitig stiegen die Herausforderungen durch Regulatorik, vermeintlich verbraucherfreundliche Gerichtsurteile und ein negatives Zinsniveau weiter an.

Trotz dieser Begleiterscheinungen hat die Bank ein gutes Geschäftsergebnis erzielt. Die Bilanzsumme erhöhte sich 2021 um 5,2 Prozent auf 3,2 Mrd. Euro. Damit fiel das Wachstum stärker als geplant aus. Im Kundenkreditgeschäft wurde ein Plus von 6,6 Prozent erreicht. Vor allem die Nachfrage für gewerbliche und wohnwirtschaftliche Kredite war wegen des anhaltenden Immobilienbooms so hoch wie noch nie. Bei den Erträgen aus dem Provisionsgeschäft und Zinsüberschuss konnte die Bank einen Zuwachs von 2,3 Mio. Euro verzeichnen. Diese Steigerung resultierte insbesondere aus der Vermittlung von Versicherungsverträgen sowie aus dem Wertpapiervermittlungsgeschäft. Durch die weiter anhaltende Niedrigzinsphase war die Nachfrage nach Investmentfonds und Zertifikaten ungebrochen stark. Im Einlagengeschäft lag das Wachstum bei 5,4 Prozentpunkten.

Corona war auch ein Turbo für die Digitalisierung. Mittlerweile werden 66 Prozent der Girokonten online geführt und über 16.500 Kundinnen und Kunden nutzen die VR-Banking App. Für mehr Sicherheit und ein besseres Nutzungserlebnis führte die Bank ein neues Online-Banking und die neue TAN-App „SecureGo plus“ ein. Neben den digitalen Vertriebswegen nutzen auch weiterhin mehr als die Hälfte der Kundschaft die Möglichkeit des persönlichen Kontakts, telefonisch, per Videoberatung oder bei den kompetenten Beratungsteams in den 25 Geschäftsstellen in Stadt und Landkreis Aschaffenburg sowie im Landkreis Miltenberg.

Im Februar 2021 waren die Mitglieder aufgefordert, ihre 258 Vertreterinnen und Vertreter für die nächsten vier Jahre zu wählen. Dies war in 22 ortsbezogenen Wahlbezirken zum ersten Mal auch online möglich. Die Bank steht seit Jahrzehnten zu unseren genossenschaftlichen Werten und ist unserer Region nachhaltig verbunden. Das spiegelt sich auch in dem implementierten Nachhaltigkeitsmanagement wider.

Mit 372.000 Euro wurden im letzten Jahr rund 300 gemeinnützige Einrichtungen unterstützt. Enthalten sind auch 14 Crowdfunding-Projekte, welche die Bank mit einem Co-Funding-Anteil von 60.000 Euro mitfinanzierte. Besonders durch den Reinertrag des Gewinnsparens konnten Vereine, Kirchen, Schulen und Kindergärten gefördert werden. Im Rahmen der Vertreterversammlung schied Aufsichtsrat Albert Franz aus. Er erreichte die satzungsgemäße Altersgrenze. Als Dank und Anerkennung für 14 Jahre verdienstvolle Tätigkeit im Aufsichtsrat wurde er mit einer Ehrenurkunde des Genossenschaftsverbands Bayern gewürdigt. Die Aufsichtsratsmitglieder Dr. Annette Beck, Ev Eder -Widmann, Georg Hench, Christiana Kalusche, Frank Klebing und Tim Schlauersbach schieden turnusmäßig aus und wurden einstimmig wiedergewählt.

Neben der Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates nahmen die Vertreterinnen und Vertreter den Vorschlag zur Feststellung des Jahresabschlusses und zur Verwendung des Jahresüberschusses an. So wird den über 54.000 Mitgliedern aus dem Bilanzgewinn eine Dividende in Höhe von 2,5 Prozent ausgeschüttet. Das entspricht einer Summe von ca. 1,7 Mio. Euro.

Das Geschäftsjahr 2021 hat die Bank erfolgreich mit ihrem bewährten Geschäftsmodell abgeschlossen. Die Raiffeisen-Volksbank Aschaffenburg eG ist ihren Mitgliedern verpflichtet und richtet ihre Geschäftspolitik auch zukünftig darauf aus.

Quelle: Raiffeisen-Volksbank Aschaffenburg