Erneuter Protest bei Thermo Fisher in Langenselbold

LANGENSELBOLD. Bei Thermo Fisher Scientific in Langenselbold geht der Kampf um rund 60 Arbeitsplätze weiter. Am Mittag haben Beschäftigte gemeinsam mit der IG Metall erneut vor der Werkseinfahrt demonstriert. Unterstützung gab es diesmal auch aus der IG-Metall-Führung. André Arenz aus dem geschäftsführenden Vorstand der Gewerkschaft war vor Ort. Allerdings durfte er laut IG Metall nicht im Werk mit den Beschäftigten sprechen. Bereits im August hatte es einen ähnlichen Konflikt gegeben. Damals hatte Main-Kinzig-Landrat Thorsten Stolz die Belegschaft unterstützt und daraufhin von der Geschäftsführung Hausverbot bekommen. Schon seit Monaten wehren sie sich gegen den geplanten Stellenabbau. In der kommenden Woche soll es in die nächste Verhandlungsrunde gehen. Ob der Stellenabbau noch verhindert werden kann, bleibt offen.





