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Aschaffenburg sucht den Deustchen Headbanging-Meister

02.10.2026, 17:37 Uhr in Sport
021026 Headbangen 1

ASCHAFFENBURG. In Aschaffenburg ging es am Abend ausnahmsweise nicht um Tore, Punkte oder Bestzeiten, sondern um Taktgefühl, Ausstrahlung und ordentlich Bewegung im Nacken. In der Turnhalle des TuS Damm stand die erste offizielle Deutsche Meisterschaft im Headbangen auf dem Programm. Veranstaltet wurde der ungewöhnliche Wettbewerb von der Aschaffenburger Headbangerschool „Hair Force One“. Gesucht wurde der erste Deutsche Meister im Headbangen. Dabei ging es allerdings um deutlich mehr als möglichst wildes Haare-Schütteln: Eine Fachjury bewertete unter anderem Taktgefühl, Ausstrahlung und die gesamte Performance der Teilnehmer. Mitmachen konnten dabei nicht nur erfahrene Metal-Fans. Die Aschaffenburger Headbangerschool richtet sich grundsätzlich an Anfänger und Fortgeschrittene. Beim Training geht es unter anderem um verschiedene Headbanging-Techniken, den richtigen Stand, Koordination und das Bewegen im Takt. Unterstützt wird das Team dabei auch von einem Physiotherapeuten.

Headbanger-Schule kommt aus Aschaffenburg
Hinter „Hair Force One“ steckt Gründer Gerald Wolf. Die ungewöhnliche Schule wurde Anfang 2023 in Aschaffenburg ins Leben gerufen und sorgte seitdem auch überregional für Aufmerksamkeit. Die Idee dazu hatte Wolf nach eigenen Angaben bereits 2007 beim Graspop Metal Meeting in Belgien. Jahre später setzte er sie schließlich in seiner Heimat um. Die Schule vermittelt nicht nur unterschiedliche Techniken wie Oldschool- oder Helicopter-Headbanging. Auch Sicherheit spielt eine Rolle: Zum Team gehört unter anderem Physiotherapeut Lucas Grieb, der auf den richtigen Stand und die Bewegungsabläufe achtet.

Meisterschaft trifft auf Live-Metal
Die erste Deutsche Meisterschaft war Teil der zweiten Ausgabe des „Metal Autumn“. Passend zum Wettbewerb gab es deshalb auch Live-Musik. Mit dabei waren die Bands Lost in a Maze, Kerium und Groundville Bastards. Austragungsort war die Turnhalle des TuS Damm in der Schillerstraße. Damit bekam Aschaffenburg nach der ersten Headbanger-Schule nun auch einen weiteren ungewöhnlichen Eintrag in die Metal-Geschichte: Hier wurde erstmals offiziell um den deutschen Meistertitel im Headbangen gekämpft.

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