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FDP äußert sich zum Aschaffenburger Haushalt

03.02.2022, 13:49 Uhr in Lokales
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ASCHAFFENBURG. Einen massiven Wandel in der Finanzpolitik der Stadt Aschaffenburg hat der FDP-Bundestagsabgeordnete und Stadtrat Karsten Klein beim monatlichen Treffen des FDP-Kreisverbands Aschaffenburg-Stadt am 28. Januar 2022 online erläutert.

Zwar seien, so Klein, die Einnahmen u.a. aus der Einkommensteuer von 2003 bis 2021 deutlich gestiegen, dies treffe aber auch für die Ausgaben zu. Wichtiger Faktor seien hier vor allem die Personalkosten. Eine Analyse der letzten Jahre zeige, dass die Personalkosten der Stadt Aschaffenburg stärker stiegen als der Gehaltstarif. Auch die Zahl der Stadtverwaltungs-Mitarbeiter pro Einwohner steige, was zunehmend unverhältnismäßig sei.

Haushaltsexperte Karsten Klein erläuterte, dass dieser Anstieg der Ausgaben durch einen vollkommenen Abbau der allgemeinen Finanzrücklagen aufgefangen werde: „Die Finanzplanung der Stadt Aschaffenburg ist tiefrot bis 2024.“ Die FDP-Stadträte seien bereit, gegen diese Entwicklung anzukämpfen, um zu verhindern, dass der Weg der seriösen Finanzpolitik der Stadt verlassen wird. Die Handlungsfreiheit der Stadt in der Zukunft sei nur gesichert, wenn die Stadt heute die Ausgaben unter Kontrolle behalte.

Die FDP-Stadträte setzen ihre Hoffnung auf die beauftragte Organisationsuntersuchung, die prüfen soll, welche Personalausgaben für die Stadtverwaltung wirklich sinnvoll seien.

Quelle: FDP Aschaffenburg-Stadt