Großflächiger Handel: Prozess gegen Dealer in Aschaffenburg

ASCHAFFENBURG. Er soll deutschlandweit im großen Stil mit Drogen gedealt haben. Deshalb steht ein 30 Jahre alter Mann ab heute in Aschaffenburg vor Gericht. Dem Angeklagten wird vorgeworfen, zwischen 2020 und 2025 ein deutschlandweites Drogennetzwerk aufgebaut zu haben. Der 30-Jährige, der zuletzt in Berlin lebte, soll große Mengen Cannabis und Kokain angekauft und an weitere Händler weiterverkauft haben. Drogengeschäfte soll es unter anderem in Aschaffenburg und Kleinostheim gegeben haben. Aber auch in Sachsen und Berlin, wo der Mann zuletzt wohnte. Die Staatsanwaltschaft spricht von einem dreistelligen Kilogrammbereich beim Cannabis. Für die Absprachen soll ein verschlüsselter Krypto-Messenger genutzt worden sein. Insgesamt geht es um mehr als zwei Dutzend Taten. Zusätzlich beantragt die Staatsanwaltschaft die Einziehung von rund 430.000 Euro aus den Drogenerlösen.


























