Haushaltssperre in Aschaffenburg: Stadt fehlen Millionen

ASCHAFFENBURG. In Aschaffenburg wird das Geld knapp – die Stadt zieht jetzt die Notbremse und verhängt eine Haushaltssperre. Grund sind vor allem deutlich weniger Gewerbesteuereinnahmen und gleichzeitig steigende Ausgaben. Rund 16 Millionen Euro weniger Gewerbesteuer als geplant – das reißt ein ordentliches Loch in die Stadtkasse. Unterm Strich rechnet Aschaffenburg aktuell mit einem Defizit von rund 13,4 Millionen Euro. Deshalb gilt ab sofort: Jede Ausgabe muss auf den Prüfstand. Finanzreferent Michael Damnitz spricht von „strengster Haushaltsdisziplin“. Auch frei werdende Stellen und mögliche Mehreinnahmen sollen genau angeschaut werden. Für 2027 will die Stadt ihren Haushalt neu aufstellen. Oberbürgermeister Markus Schlemmer zeigt sich trotzdem zuversichtlich, dass ein ausgeglichener Haushalt wieder möglich ist.




