Hitlergruß-Prozess gegen Ramona Storm zum achten Mal verschoben

ASCHAFFENBURG. Zum achten Mal verschoben – der Hitlergruß-Prozess gegen die Aschaffenburger AfD-Landtagsabgeordnete Ramona Storm kommt einfach nicht voran. Eigentlich sollte heute am Amtsgericht Aschaffenburg verhandelt werden – doch der Termin wurde erneut abgesagt.
Der Prozess soll jetzt erst im Januar 2027 stattfinden – mehr als anderthalb Jahre nach dem ursprünglich geplanten Beginn. Das hat die Pressesprecherin des Amtsgerichts auf Primaveranachfrage bestätigt. Laut Amtsgericht ist die zuständige Richterin weiterhin krankgeschrieben. Ihre Vertreterin kann nicht einspringen, weil sie heute bereits andere Verhandlungen hat. Storm wird vorgeworfen, 2023 auf Facebook ein Video geteilt zu haben, auf dem ein Mann bei einer Demonstration den Hitlergruß zeigt. Gegen einen Strafbefehl über nach eigenen Angaben 24.000 Euro hatte die Politikerin Einspruch eingelegt.




