Kempf schließt Mobile-Wohnspass-Filiale in Sulzbach

ASCHAFFENBURG/SULZBACH. Nachdem der Aschaffenburger Möbelhändler Kempf vergangene Woche bekannt gab, dass er seine beiden Mobile-Filialen in Sulzbach und Egelsbach schließen wird, haben die Geschäftsführer nun weitere Details mitgeteilt. Die Produkte sollen künftig in kompakter Form in das Haupthaus in Aschaffenburg-Nilkheim integriert werden. In Sulzbach soll künftig das Zentrallager sein und der Online-Handel abgewickelt werden. Die Garantie-Zusagen und Bestellungen der Mobile-Kunden seien nicht von der Umstrukturierung betroffen, heißt es. Grund für die Umstruktierung seien veränderte Kundenansprüche. Das Möbelhaus plant, den Kunden in Zukunft ein anderes Einkaufserlebnis zu bieten. Die Händler wollen die Möbel trendiger, moderner und frischer anbieten. Zudem sei in den letzten Jahren der Umsatz mit dem Onlinehandel deutlich gestiegen. Das Haus soll während des laufenden Betriebes umgebaut werden. Die Kosten liegen hierbei im mittleren- bis hohen einstelligen Millionenbereich. Die Umbaumaßnahmen sollen bis 2027 fertiggestellt werden. Das Unternehmen kommt dabei nicht ganz um Entlassungen herum. Dies betrifft jedoch fast auschließlich die Filiale in Engelsbach. Insgesamt beschäftigt Möbel Kempf rund 500 Mitarbeiter.





