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Deindustrialisierung in der Region? Immer mehr Jobs fallen weg

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23.09.2026, 06:37 Uhr in Kreis Offenbach
020725 Rodgau Kubota aktive Mittagspause ML

PRIMAVERALAND. Die nächsten Industrie-Jobs in der Region fallen weg. Beim Landmaschinenhersteller Kubota in Rodgau-Nieder-Roden trifft es jetzt 42 Beschäftigte – und der Standort ist längst kein Einzelfall.

Die Liste der Stellenstreichungen und Schließungen in der Region wird immer länger: 42 Jobs bei Kubota in Nieder-Roden – knapp 100 bei Feinmechanik Henkel in Rodgau-Weiskirchen – rund 180 bei Lear in Gründau. In Dorfprozelten macht der Autozulieferer Magna sein Werk mit mehr als 200 Beschäftigten dicht. In Karlstein und Kleinostheim werden die Schaeffler-Ersatzteillager mit rund 400 Leiharbeitern aufgelöst. Bei Automotive in Waldaschaff stehen rund 300 Jobs auf der Kippe und Continental will sein Werk in Babenhausen auch früher als geplant schließen. Dazu kommt jetzt Kubota: Die Traktormontage in Nieder-Roden wird zum 1. Oktober nach Polen verlagert. Und erst gestern hat Evonik einen weiteren Stellenabbau angekündigt – wie viele der rund 3.000 Beschäftigten in Hanau-Wolfgang davon betroffen sein werden, ist noch offen.