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Nach Corona-Pause: Seniorennetzwerk im Kreis Miltenberg tagt wieder

29.06.2022, 11:48 Uhr in Lokales
Symbolbild alt Oma Alter Grossmutter

KREIS MILTENBERG. Am Dienstag war es endlich wieder soweit: Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause konnten sich 36 Haupt- und Ehrenamtliche aus der Seniorenarbeit anlässlich des Seniorennetzwerks für den Landkreis Miltenberg erstmals wieder persönlich informieren und austauschen, nachdem die Treffen zwei Jahre lang nur online möglich waren. „Die Mischung macht‘s – Unterstützung für Ältere in vielen Bereichen des Lebens“, so lautete das Motto der Veranstaltung, zu der Christina Jung, Fachstelle Altenhilfeplanung am Landratsamt, eingeladen hatte.

Seniorinnen und Senioren im Landkreis sind aktiv und engagiert für andere, sie machen sich Gedanken um ihre Zukunft, wenn sie selbst Hilfe brauchen oder benötigen bereits Unterstützung von anderen. Für sie alle gibt es bereits eine Vielzahl passender Angebote, zu denen 2022 weitere hinzukamen. Einen Überblick über die Neuerungen erhielten die Teilnehmenden im Laufe des Vormittags:

Über den Aufbau eines neuen Seniorentreffs berichtete Robert Unkelbach stellvertretend für den Seniorenbeirat Wörth. Damit konnte ein zentraler Wunsch der 2021 erfolgten Befragung der älteren Bevölkerung umgesetzt werden.

Franziska Hofmann und Diana Müller, beide Beratungsstelle für Senioren und pflegende Angehörige (BSA), stellten den neu entstandenen Pflegestützpunkt für den Landkreis Miltenberg vor. Durch diesen erhöhte sich die Beratungskapazität im Team der BSA um zwei Vollzeitkräfte und das Spektrum des Angebots für Menschen mit Pflegebedarf und ihre Angehörigen erweiterte sich deutlich. Erreichbar sind alle Mitarbeitenden unter der zentralen Rufnummer 09371 6694920.

Ebenfalls neu im Landkreis etabliert sich seit Januar 2022 der Betreuungsverein des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) mit Hauptsitz in Aschaffenburg. Doris Stenger ist als Ansprechperson einmal in der Woche in Miltenberg vor Ort. Sie berät zu allen rechtlichen Vorsorgemöglichkeiten und ist Ansprechperson für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer.

Werner Stürmer von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle Aschaffenburg informierte, welche gängigen Betrugsmaschen gerade für ältere Menschen momentan zur Gefahr werden. Er berichtete über die Hintergründe und gab Tipps, wie man sich und andere vor Betrugsversuchen schützen kann.

Abschließend informierte Konrad Schmitt über die Planungen, das Seniorenbüro unter dem Dach der BSA mit seinem ehrenamtlichen Engagement neu zu beleben. Ziel seiner Arbeit sei es, die Medienkompetenzen älterer Menschen im Landkreis zu stärken. Dazu werde er auch Kooperationen mit bereits bestehenden Angeboten suchen und eine landkreisweite Vernetzung anstreben.

Quelle: Kreis Miltenberg