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Neuwahlen auf der Bezirksversammlung der Unterfranken-GRÜNEN

02.12.2021, 15:49 Uhr in Lokales
031221 UFR Gruene Bezirksvorstand

UNTERFRANKEN. Simone Artz und Volker Goll wurden als Vorsitzende wiedergewählt. Die frisch gewählten unterfränkischen Bundestagsabgeordneten Manuela Rottmann und Niklas Wagener berichteten von den Koalitionsverhandlungen in Berlin. Ursprünglich als Präsenzveranstaltung geplant, hielten die GRÜNEN die Verhandlung wegen der angespannten Pandemiesituation nun doch wieder im Digitalformat ab.

Große Zustimmung aus den Reihen der 74 Delegierten aus elf Kreisverbänden gab es für den Kurs der beiden Vorsitzenden. Simone Artz und Volker Goll wurden mit jeweils über 90% der Stimmen in ihren Ämtern bestätigt. Diese hatten die beiden 2019 übernommen und den Bezirksverband seitdem erfolgreich weiter ausgebaut.

Ebenfalls wiedergewählt wurden Nico Engelbrecht als Kassierer und Silke Trost und Patrick Friedl (MdL) als Beisitzer*innen. Neu im Vorstand sind Dirk Simon als Pressesprecher, sowie Monika Hartl und Theresa Sanzenbacher als Beisitzerinnen.

Simone Artz legte in ihrer Bewerbungsrede einen Fokus auf den ländlichen Raum. Auch in den dünner besiedelten unterfränkischen Landkreisen hätten die Grünen zwar ebenfalls an Stärke gewonnen, aber nach wie vor Nachholbedarf. Umso mehr würdigte sie die Arbeit der grünen Ehrenamtlichen in diesen Gebieten. Ihnen wolle sie in ihrer zweiten Amtszeit weiter den Rücken stärken, denn grüne Politik vertrete auch gerade die Interessen der Menschen auf dem Land.
Auf die neue Rolle als Regierungspartei im Bund schwor Volker Goll die Versammlung ein. Hier gelte es innerparteiliche Kommunikationsstrukturen zu stärken und sich insgesamt weiter zu professionalisieren, um der neuen Verantwortung gerecht zu werden. Dies werde er in den kommenden zwei Jahren als Vorsitzender vorantreiben.

Von Regierungsverantwortung konnte auch Manuela Rottmann MdB berichten. Sie hatte als Verhandlerin an den Koalitionsverhandlungen der Ampel-Regierung teilgenommen und ist aktuell mit der Bewältigung der eskalierenden Pandemiekrise beschäftigt. Hier gebe es eine Vielzahl rechtlicher und praktischer Probleme zu lösen, wobei das Vakuum zwischen alter und neuer Regierung dies nicht einfacher mache. Sie sei dabei umso mehr bemüht, zeitnah Lösungen zu finden, die Situation in den Griff zu bekommen.

Ihr neuer Kollege Niklas Wagener berichtete von seinen ersten Wochen in Berlin und bedankte sich noch einmal beim Bezirksverband für die Unterstützung. Er und Rottmann würden selbstverständlich für die unterfränkischen Kreisverbände ansprechbar sein und möglichst oft vor Ort präsent sein.

Quelle: GRÜNE Unterfranken