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Versuchter Kindsmord in A'burg: über 10 Jahre Haft für den Vater (34)

Topnews
02.08.2023, 05:30 Uhr in Aschaffenburg
100723 LG AB Angeklagter Vater Kindesmisshandlung
Der Angeklagte beim Prozessauftakt im Juli

ASCHAFFENBURG. Im Aschaffenburger Prozess um den versuchten Kindsmord gegen einen 34-Jährigen ist das Urteil gefallen. 10 Jahre und 4 Monate wegen versuchten Mordes muss der Vater ins Gefängnis. Er soll im Oktober seinen zehn Monate alten Sohn mehrfach brutal auf den Boden des Kinderzimmers geworfen haben.

Das Baby schwebte in Lebensgefahr und überlebte mit schweren Kopfverletzungen und etlichen Knochenbrüchen nur knapp. Der Angeklagte soll seinen Sohn auch zuvor schon misshandelt haben – genauso wie ein anderes Kind aus einer früheren Beziehung im Jahr 2017. Als Motiv nannte die Anklage Eifersucht und Rache an der Ehefrau: Dem 34-Jährigen soll demnach die Erziehung der Frau nicht streng genug gewesen zu sein, außerdem habe ihn das Geschrei genervt. Die Staatsanwaltschaft hatte über elf Jahre Haft für den Vater gefordert. Die Verteidigung plädierte auf Körperverletzung und für lediglich sechs Jahre Gefängnis.

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Primavera-Reporter Max Zahl war am Landgericht Aschaffenburg mit dabei:

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